Glücklich werden und bleiben

Meditation & Achtsamkeit
Glücklich werden und bleiben

Glücklich sein – jeder Mensch kennt dieses ungeheuer erstrebenswerte Gefühl. Doch was ist Glück für dich und wie schaffst du es, ein glückliches Leben zu führen? Glücklich sein ist von vielen unterschiedlichen Faktoren und Emotionen abhängig. Glück ist erlernbar, erkenne, was Glück für dich ist. Nimm es selbst in die Hand, stärke durch Achtsamkeit deine geistige Gesundheit und stelle fest, dass es gar nicht viel braucht, um glücklich zu sein. Der Schlüssel zum Glück liegt in dir selbst.

 

Glücklich werden und bleiben: Nimm dein Glück selbst in die Hand

Die Glücksforschung – the science of happiness – beschäftigte sich während der vergangenen Jahrzehnte intensiv mit dem Thema Glück. Klar ist, dass ein glückliches Leben vom Erreichen bestimmter Lebensziele und der daraus resultierenden Zufriedenheit abhängig ist. Als Glücksfaktoren gelten eine harmonische Partnerschaft, körperliche und geistige Gesundheit, soziale Kontakte, eine sinnvolle Tätigkeit und ein selbstbestimmtes Leben. Doch auch eine große Portion Optimismus ist für dein Glücksempfinden nötig. Eine positive Einstellung beeinflusst deinen Erfolg und Misserfolge erscheinen weniger dramatisch. Optimismus liegt in der Natur des Menschen, Optimisten leben gesünder, glücklicher und entspannter. Denke positiv und nimm dein Glück in die Hand.

 

Der Weg in dein persönliches Glück

Es gibt zahlreiche Wege, die in dein persönliches Glück führen. Triffst du bewusst die Entscheidung, dass du glücklich sein willst, hast du schon den ersten Schritt getan. Glücklich zu sein ist erlernbar und du bist die Quelle deines Glücks. Damit das funktioniert, musst du einige Grundbausteine legen: Körperliches und geistiges Wohlbefinden sind eng miteinander verbunden, unsere Gedanken bestimmen, wie wir uns fühlen. Die Botenstoffe Serotonin und Dopamin sind ein wesentlicher Bestandteil deines Glücksempfindens, sie werden deshalb auch Glückshormone genannt. Die Ausschüttung dieser Hormone kurbelst du an, indem du ausreichend schläfst, dich gesund ernährst, deinen Körper mit ausreichend Licht und Bewegung versorgst. Achte ebenfalls auf deine Körperhaltung. Durchhängende Schultern signalisieren, dass du dich im Augenblick nicht wohlfühlst und dein Gehirn reagiert prompt darauf. Glückliche Menschen gehen aufrecht, strahlen Selbstsicherheit und Dynamik aus. Stress ist bekanntlich ein wahrer Glückskiller. Stehst du ständig unter Druck, bist angespannt und hast kaum Zeit zum Entspannen, mindert das dein Wohlbefinden. Achte deshalb auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung.

 

Achtsamkeit hilft dir, glücklicher zu werden

Positive Gedanken bewirken eine Menge. Fühlst du dich im Augenblick nicht gut, denke an ein schönes Erlebnis und schon liegt ein Lächeln auf deinem Gesicht. Menschen neigen dazu, das Glücklichsein auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Sei aktiv und achtsam, lenke deine Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt, denn der Alltag schenkt dir viele kleine Glücksmomente, die es zu kultivieren gilt: Ein Spaziergang in wunderbarer Natur, ein köstliches Essen, ein gemütliches Zuhause, ein liebevoller Partner, das Bewusstsein, dass du gesund bist und es dir in vielen Lebensbereichen besser geht, als vielen anderen Menschen auf diesem Planeten. Nachweislich bewirken regelmäßige Achtsamkeitsmeditationen physische und mentale Veränderungen, die als Glücksgefühl wahrgenommen werden. Doch auch in deinem Alltag kannst du mittels Aufmerksamkeit Reizüberflutung vermindern, indem du dein Bewusstsein auf deine momentane Beschäftigung konzentrierst.

 

Eine Geschichte zum Glück durch Achtsamkeit

Einer überlieferten Geschichte zufolge fragten Glücksuchende einen alten Zen-Meister nach dem Geheimnis seines Glücks. Er antwortete: „Wenn ich liege, liege ich. Wenn ich aufstehe, stehe ich auf. Wenn ich gehe, gehe ich. Wenn ich esse, esse ich.“ Die Suchenden dachten, er verspottet sie. Nach einer Weile fügte der Meister hinzu: „Sicher tut ihr genau das auch. Aber während ihr liegt, denkt ihr schon an das Aufstehen. Steht ihr auf, denkt ihr darüber nach, wohin ihr geht. Und während ihr euer Ziel ansteuert, denkt ihr schon darüber nach, was ihr essen werdet. So sind eure Gedanken ständig da, wo ihr nicht seid.“

 

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