Das Glück liegt in den kleinen Dingen

Meditation & Achtsamkeit

Wie werde ich glücklich?

Der Begriff Glück ist sehr variabel, denn jeder versteht darunter etwas anderes. Die Psychologie und viele Philosophen haben sich mit dem Thema Glück beschäftigt. So sagte einmal ein österreichischer Literat: „Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist.“ (Daniel Spitzer 1835 - 1893).

 

Glücklich sein lernen

Wenn es im Märchen heißt „… und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende“, macht sich jeder seine eigene Vorstellung, wie das aussehen könnte – denn der Begriff „Glück“ hat meist auch mit der eigenen Zufriedenheit zu tun. Was uns selbst aber zufrieden macht, kann sehr unterschiedlich sein: Beruflicher Erfolg, eine liebevolle Familie oder der Traumjob können zur Zufriedenheit beitragen. Wer die für sich wichtigen Dinge vereinen kann, strahlt dies auch nach außen in aus: Glückliche Menschen sind gelassener und ruhen in sich. Sie sind weniger gestresst und machen sich weniger Sorgen.

Die Frage „Was macht glücklich?“ oder auch „Was ist Glück?“ ist nicht immer leicht zu beantworten. Eine allgemeine Glücksformel gibt es nicht. Fühlst du dich unglücklich, ist es ratsam einmal genauer zu betrachten, was diese Emotionen auslöst. Oft hast du es selbst in der Hand, ob du glücklich oder unglücklich bist. Die Entscheidung glücklich zu werden ist nicht immer einfach, denn Glücklichsein hat auch mit Veränderung zu tun. Fühlst du dich beispielsweise unglücklich in deinem Beruf, weil du von Kollegen gemobbt wirst? Hast du einen Partner, der dich betrügt oder schlecht behandelt? Dann wäre der erste Schritt zum Glücklichsein der, dir einen neuen Job zu suchen oder dich von deinem Partner zu trennen. Dies erfordert jedoch Mut. Die Angst vor dem „Was kommt danach?“ sollte dich nicht davon abhalten, eine Entscheidung zu treffen.

 

Andere Wege zum Glück

Natürlich gibt es auch Situationen, die wir nicht selbst beeinflussen können. Ein unverschuldeter Unfall oder eine schwere Krankheit werfen so manchen aus der Bahn. Dennoch ist es auch dann möglich, Glücksmomente zu erleben. Lenke deine Gedanken auf die Gegenwart und auf das, was du kannst – nicht auf das, was du nicht kannst. Vielleicht entdeckst du im Laufe der Zeit sogar ganz neue Fähigkeiten an dir. Hast du es bereits einmal mit Malerei oder kreativem Gestalten versucht? Trotz körperlicher Einschränkungen gibt es auch für dich Möglichkeiten, dich abzulenken oder sinnvoll und kreativ zu beschäftigen.

 

Die richtigen Ziele setzen, um glücklich zu werden

Unglücklich zu sein hat häufig seinen Ursprung in falschen Zielen. Dabei muss die erste Prämisse sein: Setze deine Ziele selbst! Lass nicht andere darüber entscheiden, welchen Beruf du wählst, welchen Partner du heiratest oder wo und wie du wohnst. Das kannst nur du selbst am besten entscheiden. Manchmal bedeutet das auch, dass du diskutieren und dich einer Auseinandersetzung stellen musst.  Der Schlüssel zum Glück liegt darin, deinem Umfeld klar zu machen, was für dich wichtig ist. Du hast nur ein Leben und das solltest du so leben, wie es dir gefällt – und nicht wie andere es möchten.

 

Glücksgefühle und Zeit

Oft haben Glücksgefühle auch viel mit Zeit zu tun. Wer stets nur von einem Termin zum anderen hetzt, regelmäßig Überstunden macht und kaum Zeit zum Durchatmen hat, läuft ebenfalls Gefahr, unglücklich zu sein. Ein Burn-Out wegen zu viel Stress löst nicht selten Gefühle wie Depressionen und emotionale Erschöpfung aus. Richtiges Zeitmanagement kann daher beim Versuch glücklich zu werden sehr hilfreich. Schaffe dir im stressigen Alltag kleine Auszeiten zum Entspannen. Nimm dir beispielsweise an einem Tag der Woche etwas vor, das dir persönlich Freude bereitet. Dies kann ein Gang ins Fitness-Studio sein, ein Kinoabend mit Freunden, dein Lieblingsessen beim Italiener mit deinem Partner oder ein entspannendes Bad mit einem Glas Wein.

 

Glücksfähigkeit und die kleinen Dinge des Lebens

Zuweilen liegt das Glücklichsein wie in dem bereits erwähnten Zitat auch in den kleinen Dingen des Lebens. Ein nettes Gespräch mit der Kassiererin im Supermarkt, eine Tasse Kaffee bei schönem Wetter in einem Straßencafé oder ein unerwartetes Lächeln – all das kann den Ausschlag geben. Glücksgefühle sind nicht immer abhängig von Geld, denn viele Dinge, die glücklich machen, kannst du nicht kaufen.

 

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