Felix Klemme: Zeit in der Natur als Balsam für die Seele

Work-Life-Balance
Frau im Park mit Blick auf Fluss

Der Wunsch nach Veränderung

Vielleicht hast du schon lange den Wunsch, dich zu verändern, in eine ungewohnte Richtung zu gehen oder dir endlich ein Herz zu nehmen, um Entscheidungen zu treffen, vor denen du bislang zurückgescheut bist. Vielleicht steckst du mit deinen Ansichten aber auch fest und hast den Wunsch, dein Verhalten oder die Welt mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Und vielleicht möchtest du einfach mal raus aus dem Hamsterrad der Verpflichtungen und der Erreichbarkeit. Apropos „raus sein“ …

Wie wär’s, wenn du das Handy ausschaltest, während du diesen Text hier liest? Das würde ich dir besonders gern dann empfehlen, wenn du jemand bist, der immer auf mehreren Kanälen gleichzeitig aktiv ist und immer zu erreichen ist. Ist dein Smartphone rund um die Uhr an? Liegt es auch nachts an deinem Bett?

Da mittlerweile erwiesen ist, wie schädlich Handystrahlen und die konstante Informationsflut sind, wäre es doch einmal eine gute Gelegenheit, dich davon frei zu machen. Und sei es nur für ein paar Minuten. Das wäre doch mal ein spannendes Experiment. Und es ist der erste Schritt, mal eine kurze Weile raus zu sein. Raus aus der Informationsflut, raus aus dem Netz, um ganz bei dir zu sein.

Auch wenn es nicht wesentlich auf dich wirkt, ob dein Handy jetzt neben dir liegt oder du es mal ausschaltest, aber genau hier liegt der Riesengewinn. Wenn du beginnst, kleine Dinge zu ändern, stellt sich ein Erfolg ein. Zähneputzen ist ja auch keine große Sache, aber es macht, auf lange Sicht gesehen, einen großen Unterschied, ob du sie morgens und abends putzt oder nicht.  Also probier’s doch mal aus, eine Gewohnheit zu ändern und für ein paar Minuten - oder bessern noch - ein paar Stunden auf dein Handy zu verzichten. 

 

Zeiten in der Natur sind erwiesenermaßen Balsam für die Seele und eine Wohltat für den Körper. Die Gedanken kommen zu Ruhe und dein ganzes Sein kann sich wieder entspannen und du findest wieder zu dir selbst zurück.
Felix Klemme

FOMO: die Angst, etwas zu verpassen

Hast du dein Handy schon mal zu Hause vergessen? Und hat dich auf dem Weg zur Arbeit oder Uni plötzlich so ein ganz schreckliches Gefühl überkommen, plötzlich abgeschnitten zu sein vom Rest der Welt, deinen Freunden und deiner Clique? Dieses Gefühl hat mittlerweile einen Namen, weil es nicht nur dich, sondern eine ganze Generation betrifft: Es wird als FOMO bezeichnet – the fear of missing out, also die Angst, etwas zu verpassen. Es kann aber auch entstehen, wenn du zuhause völlig vertieft bist in ein spannendes Buch, plötzlich dein Handy ein Signalton abgibt und auf Instagram ein Post einer Freundin erscheint, die mit der kompletten Clique auf einem Straßenfest ist. Und schon schießen dir Gedanken durch den Kopf, ob du besser doch hättest mitgehen sollen, weil du jetzt vielleicht die Party deines Lebens verpasst. Und schon fängst du an, dich zu ärgern, fühlst dich alleine und stellst dir vor, dass alle anderen mehr Spaß haben als du.

FOMO wird mittlerweile als die erste Social-Media-Krankheit bezeichnet und ist schon weit verbreitet. Eine Untersuchung eines amerikanischen Instituts ergab, dass 56 Prozent aller befragten Social-Media-Nutzer zugaben, dass sie Angst haben, etwas zu verpassen. Da es allzu menschlich ist, dass wir uns permanent vergleichen, haben die sozialen Medien fatale Folgen für unser Selbstwertgefühl, weil uns permanent Bilder von traumhaften Reisezielen, sportlichen Erfolgen, den glücklichsten Paaren und schönsten Hausdekorationen unter die Nase gerieben werden. Anstatt uns auf uns selbst zu besinnen, stellen wir uns infrage und zweifeln daran, ob wir tatsächlich die richtige Entscheidung getroffen haben, und ob wir auch wirklich so beliebt sind wie alle anderen Menschen. 

 

Check deine Handy-Zeit

Kannst du sagen, wie oft du aufs Handy schaust? Ist es 50 Mal pro Tag, oder doch 123 Mal? Wenn du es genau wissen willst, kannst du dein Handyverhalten einmal überprüfen. Dazu gibt es mittlerweile ein paar sehr wertvolle Apps. Sie geben dir einen Überblick darüber, wie viel Zeit du am Smartphone verbringst, wie oft du dein Handy entsperrst und welche Apps du benutzt. Das eigene Verhalten Schwarz auf Weiß zu sehen, kann im ersten Moment ganz schön erschreckend sein, dir aber im zweiten Augenblick helfen, dein Verhalten zu verändern und das Gerät mal auszumachen, oder besser noch: einfach mal zu Hause zu lassen, wenn du weggehst.

 

Lass dein Gehirn nicht stressen

Ist dir aufgefallen, dass deine Konzentrationsfähigkeit sinkt, wenn du viel im Netz unterwegs bist? Das hängt damit zusammen, dass wir unsere Aufmerksamkeit permanent auf jemanden oder etwas richten, wenn wir durch Facebook oder Instagram surfen. Wir betrachten zahllose Bilder nur kurz und scrollen in Sekunden von einem Bild zum nächsten, und von einer Geschichte zur anderen. Unser Gehirn ist die ganze Zeit in Aktion – und das bekommt ihm gar nicht. Schließlich löst jedes Foto löst einen eigenen Film in uns aus. Alle Bilder sind zusammenhanglos, und jedes Bild hat seinen eigenen Film und seine eigene Geschichte, die unser Gehirn jedes Mal aufs Neue weiter beschäftigt und im Dauerstress. Und du bist immer weniger in der Lage, dich auf etwas zu konzentrieren.

 

Gönn deinem Kopf Pausen

Aber es gibt zum Glück eine gute Nachricht! Du kannst dem Ganzen ein Ende setzen. Und das ist viel einfacher, als du denkst. Geh raus in die Natur. So, wie du es vielleicht als Kind getan hast. Sei neugierig und offen. So, als würdest du den Wald, die Berge, Flüsse und Seen zum allerersten Mal erleben. Mach dir dort eine schöne Zeit. Entspann dich. Genieße das Wunder, dass sich dir dort zeigen möchte. All die wunderschönen Farben, die der Herbst mit seinem Laub für dich bereithält. Die verschiedenen Düfte, die dir der Frühling jedes Jahr schenkt. Einfach so. Ohne dass du etwas dafür tun musst. Öffne deine Sinne. Ohne Erwartungen, aber mit Freude.

Genieße, was sich dir dort zeigt. Zeiten in der Natur sind erwiesenermaßen Balsam für die Seele und eine Wohltat für den Körper. Die Gedanken kommen zu Ruhe und dein ganzes Sein kann sich wieder entspannen und du findest wieder zu dir selbst zurück. Und wenn du zu dir zurückfindest, erkennst du auch schon bald wieder, was wirklich wichtig und richtig ist. Und vor allen Dingen wirst du wieder spüren, dass auch du so wie du bist, wichtig und richtig bist. Und zwar genauso, wie du bist. Mit all deinen Ecken und Kanten.

Verstehst du jetzt, warum es so wichtig ist, einfach mal das Smartphone auszumachen?! Lass es liegen und wenn du keine Lust hast, alleine in die Natur zu gehen, dann nimm einen Freund oder eine Freundin mit. Erzählt euch bei einem schönen Spaziergang oder einer Wanderung, was euch im Innersten bewegt und was euch Spaß macht. Und tut es dann. Ohne ein Selfie davon zu machen. Ohne es zu posten. Tu es einfach und genieße das, was du dabei erlebst.

 

Felix Klemme im Online-Kurs

Mit seinem neu entwickelten und ganzheitlichen "raus sein"-Programm will Felix Klemme uns dabei helfen zu unserem natürlichen Selbst zu finden - ganz nach dem Motto "Be you. Be natural!"

In einem multimedialen Online-Kurs mit Impuls-Videos, Arbeitsblättern und Life Coaching zeigt Felix dir, wie du dir deine ganz persönliche "Rauszeit" gönnst, um ganz da zu sein, wo du bist, zu spüren, was du brauchst, und so dein Leben wieder in eine natürliche Balance zu bringen. Mach die Natur zu deinem Kraftort!

Erfahre mehr auf www.sinnsucher.de oder im folgenden Video: 

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