Wohnung räuchern: Befreie dich von negativen Energien

Meditation & Achtsamkeit

Es gibt diese Momente, da fühlen wir uns einfach etwas unwohl. Ob wir nicht mehr gut schlafen oder ungern nach Hause kommen – oft können wir gar nicht genau festmachen, was uns stört. Räuchern kann da eine Möglichkeit sein, sich von dem unsichtbaren Ballast zu befreien.

Bereits bei den Indianern galt Räuchern als zeremonielle Reinigung. Auch heute ist das Ausräuchern wieder ein gerne verwendetes Ritual. Dabei gibt es verschiedenste Wege, sich selbst und seine Räume zu reinigen. 

 

Wann sollte ich meine Räume reinigen?

Nach negativen Erlebnissen solltest du in Erwägung ziehen, deine Umgebung zu räuchern. Aber auch eine Party mit vielen Gästen, ein Einzug in eine neue Wohnung oder eine Pechsträhne können Anlässe sein, ein Reinigungsritual mit Rauch durchzuführen. 

Folgendes kann negative Energien hinterlassen, obwohl alles in Ordnung scheint:

  • ein Konflikt oder eine Auseinandersetzung
  • Krankheit
  • der Verlust eines Menschen und Trauer
  • der Einzug in die neue Wohnung
  • eine große Party

Negative Energien sind meist Schwingungen in der Luft, die durch die physikalischen Eigenschaften des Rauchs gebunden werden können und sich so buchstäblich aus der Luft verziehen. Die energetische Reinigung kann man sich dabei ähnlich vorstellen wie eine normale Reinigung in Form von Putzen. So wie wir den Staub aus unseren Wohnungen kehren, können wir auch die negativen Schwingungen binden und mit dem Rauch aus dem Fenster befördern. 

Vor allem dem Reinigen und Räuchern mit Salbei wird eine hohe Wirkungsweise nachgesagt. Bei Räuchern der getrockneten Blätter werden viele negative Ionen freigesetzt – die wirken sich, da ist die Bezeichnung etwas irreführend, positiv auf unsere Umgebung und die Vibrationen aus. Salbei hat eine ähnliche Wirkung wie Salzwasser (das ebenfalls gerne zum Reinigen von Räumen genommen wird). Denk einfach mal an das befreiende Gefühl, wenn man am Strand sitzt und einem der Wind die salzige Luft um die Ohren pustet.

 

Der Rauch verströmt eine medizinisch und therapeutisch wirksame Heilenergie.
Redaktion

Das brauchst du für’s Räuchern

Salbei
Wie eben bereits erwähnt, ist Salbei zum Reinigen sehr beliebt. Weißer Salbei ist eine heilige Pflanze, die schon die indigenen Völker zum Räuchern benutzten. Er kann negative und verbrauchte Energien vertreiben – wenn der Rauch sich verzieht, ist der Raum geklärt und voller positiver Schwingungen. Beim Reinigen mit Salbei solltest du erlauben, dass der Rauch alles umhüllt, was von negativer Energie befreit werden soll: dich selbst, deinen Raum und, wenn du welche hast, deine Kristalle und Talismane. 

Weißen Salbei kannst du in getrockneter Form bereits zu Bündeln zusammengeknotet kaufen, aber auch lose Blätter kannst du in einem feuerfesten Gefäß anbrennen und mit der rauchenden Schale durch die Räume gehen. Öffne vorher Fenster und Türen, damit sich die ungewünschten Energien dann zusammen mit dem Rauch aus der Wohnung verziehen können. 

Starte immer an der Tür des Raumes und gehe im Uhrzeigersinn an den Wänden entlang. Mit einer Feder kannst du den Rauch auch quer durch den Raum, bis an die Decke und in alle Ecken wedeln. Dabei kannst du laut oder in Gedanken den Pflanzengeist bitten, dir beim Reinigen deiner Räume zu helfen. 

 

Palo Santo
Das heilige Holz stammt vom südamerikanischen Balsambaum – die Hölzer verbreiten einen süßlich-aromatischen Duft, der buchstäblich Balsam für die Seele ist. Der Rauch soll eine medizinisch und therapeutisch wirksame Heilenergie verströmen. 

Auch mit dem Palo Santo kannst du deine Räume reinigen. Zünde dafür das Holz an einem Ende an und lasse es ungefähr 30 Sekunden lang brennen. Blase das Feuer dann aus und puste sanft auf die Glut, um genug Rauch für die gesamte Räucherung zu erzeugen. Auch hier kannst du den Pflanzengeist um Hilfe bitten. Gestatte dann dem Rauch und dem aromatischen Duft, den Raum auszufüllen; starte an der Tür und gehe im Uhrzeigersinn an den Wänden der einzelnen Räume entlang. 

 

Weihrauch
Viele von uns kennen Weihrauch nur aus der Kirche – auch hier hat er das Ziel einer rituellen Reinigung. Das Aroma des Harzes vom Weihrauchbaum ist sehr intensiv und nicht für jeden geeignet. Beim Räuchern verleiht er aber Schutz und ein höheres, spirituelles Bewusstsein. Er dient auch oft zur Stimmungsaufhellung und zur Linderung von Ängsten.

Da es sich bei Weihrauch um Harz handelt, legst du ihn am besten auf ein Stück glühende Kohle, bis sich Rauch bildet. Mit der feuerfesten Schale kannst du wie auch mit Salbei und Palo Santo durch deine Räume gehen und den Geist des Weihrauchs bitten, die Energie der Zimmer zu reinigen. 

 

Mache das Räuchern zu einer Gewohnheit

Um die Raumreinigung lassen sich ganze Rituale bilden. So kannst du dich etwa vor dem Räuchern zur Meditation hinsetzen. Halte dabei das Hilfsmittel deiner Wahl bereits in den Händen und stimme dich geistig voll und ganz auf das bevorstehende Räuchern ein. Du kannst auch eine Kerze anzünden und dir Musik anmachen.

Beim Räuchern selbst ist es wichtig, dass du während des Rituals voll und ganz präsent bist. Sei im Augenblick und mache dir bewusst, dass du gerade räucherst, wieso du es tust und welche positiven Gedanken du manifestieren möchtest. So können die frischen, positiven Schwingungen im Raum gleich mit einer bestimmten Intention besetzt werden. Dadurch kannst du dich zu Hause wieder wie in deinem sicheren Hafen fühlen, in dem du wachsen kannst.

 

Mehr für dich