Mit Yoga gegen den Stress: So bleibst du entspannt

Meditation & Achtsamkeit
Yoga

Mit Yoga gegen den Stress: So bleibst du entspannt

Der Alltag bringt viel Stress mit sich, doch mit ein bisschen Abstand erkennst du: Was dir fehlt, sind Ruhe und eine ausgleichende Aktivität. Yoga bietet dir genau das. Bei den Yoga-Übungen findest du deine innere Mitte wieder und bekämpfst die typischen Stresssymptome. Im Vordergrund steht dabei die Achtsamkeit, zu der du über die meditativen Übungen gelangst. Der Organismus braucht dieses Gleichgewicht, um gesund zu bleiben. Durch die Meditation werden deine Nerven beruhigt, deine Immunabwehr bekommt eine spürbare Stärkung und du fühlst dich insgesamt fitter.

 

Die körperliche Balance ist unmittelbar mit der inneren Ausgewogenheit verknüpft.
Redaktion

Yoga-Übungen für dein Wohlbefinden

Zu den wichtigsten Übungen beim Yoga gehört der Sonnengruß. Er entspannt den Körper und wärmt ihn auf. Die beiden Hauptvarianten sind der Sonnengruß A und der Sonnengruß B. Der Sonnengruß A besteht aus einer Abfolge von fließenden Bewegungen mit Beugung nach vorne bis zur Liegestütze und wieder zurück. Der Sonnengruß B erweitert diese Bewegung. Zu den positiven Wirkungen des Sonnengrußes gehören:

  • die Kräftigung und Dehnung vieler Muskelgruppen,
  • die Auflösung von Verspannungen,
  • die Aktivierung und Aufwärmung des Körpers sowie
  • ein Zugewinn an neuer Energie bei gleichzeitiger Beruhigung.

Bei der Yoga-Übung Utkatasana spricht man auch vom „Stuhl“. Dieser steht dir physisch jedoch nicht zur Verfügung. Während du in die sitzende Haltung gehst, stellst du ihn dir einfach nur vor. Für Utkatasana brauchst du deshalb starke Oberschenkel. Bei dieser Übung kräftigst du die Beinmuskeln und das Becken und konzentrierst dich auf die Energie, die aus der Körpermitte kommt. Das hilft gegen physische Beschwerden und Schlaflosigkeit.

 

Löse deine Anspannung mit Yoga

Gegen Stresssymptome, wie verspannte Schultern- und Nackenmuskeln, gibt es viele geeigneten Yoga-Übungen. Diese helfen dir dabei, die Verspannungen zu lösen. Außerdem lernst du, richtig zu atmen. Allmählich verbessert sich deine Atmung, was sich im Alltag schnell bemerkbar macht. Nach einer Weile vergrößert sich das Atemvolumen und du kriegst mehr Luft. Zusammen mit der Kräftigung der Muskulatur lösen sich die Verspannungen in deinem Körper und die Rücken- und Nackenschmerzen verschwinden.

Auch die dynamische Dehnung gehört zum Yoga dazu und wird mit meditativer Konzentration kombiniert. Wenn du dich durch den Alltagsstress schlapp fühlst, neigst du womöglich dazu, dich hinzulegen und ein bisschen zu dösen. Doch die meditativen Körper- und Atemübungen sowie die dynamische Dehnung sind meist viel wirkungsvoller als ein Schläfchen.

 

Finde deine Balance

Gegen Stress sind auch die Balance-Übungen aus dem Yoga sehr effektiv. Richtig atmen, auf die Bewegung konzentrieren und dann auch noch das Gleichgewicht halten, ist für Einsteiger oft nicht leicht. Doch die körperliche Balance ist unmittelbar mit der inneren Ausgewogenheit verknüpft. Wenn du beispielsweise die Katze ganz langsam durchführst, fällt es dir zwar schwerer, in Balance zu bleiben, aber dafür werden die Muskeln besonders gut aktiviert und du findest deinen inneren Schwerpunkt. Dieses Gefühl nimmst du mit in den Alltag hinein und fühlst dich dadurch besser gegen Stresssituationen gewappnet. Von den einfachen Übungen bis hin zu den komplexen Bewegungsabläufen: Mit Yoga bist du auf die schwierigen Phasen im Leben gut vorbereitet.

 

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