Stress-Test: Bin ich getresst?

Erfahre, wie gestresst du derzeit bist und was hilft

Welche Folgen hat Stress auf unser Wohlbefinden?

Stress entsteht im Kopf. Doch er wirkt sich unmittelbar auf unseren Körper und auf unser Gehirn aus. Unser Gehirn nimmt Außenreize aller Art als stresserzeugend wahr, zum Beispiel 

  • Kritik vom Chef
  • Arbeitsüberlastung ohne ausreichende Auszeiten,
  • die Sorge um die Kinder
  • die Gesundheit der eigenen Eltern

Die Stressursache fällt weniger ins Gewicht als die Art, wie wir diese Stressauslöser wahrnehmen. Dummerweise setzt unser Gehirn nämlich immer den gleichen, eingeschliffenen Reaktionszyklus in Gang: Es schüttet Cortisol aus. Dieses Hormon, überschwemmt unser Gehirn mit Gefühlen wie Anspannung, Sorgen und Ängste verursacht. 

Ein zu hoher Cortisolspiegel zermürbt buchstäblich unser Herz (erzeugt gefährliche Blutdruckspitzen und begünstigt Herzinfarkte und Herzerkrankungen), unser Immunsystem und unsere Fähigkeit, klar zu denken. Gemeinsam beeinträchtigen diese negativen Stressreaktionen die Fähigkeit, innere Zufriedenheit und Freude zu empfinden. Sie führen zu Depressionen und Angstzuständen. Sie berauben uns unseres Wohlbefindens.

 

Stress-Test: Bin ich gestresst?

Stress kann zerstörerisch sein. Deshalb kann dir unser Stress-Test helfen, um dir bewusst zu machen, in welchem Ausmaß du in deinen Alltag unter Stress stehst. Dabei kann es auch von Vorteil sein, zu wissen, welcher Stresstyp du bist und wie du mit Stress umgehst.

Unser Test kann dir eine erste Einschätzung geben, wie stark deine Stressbelastung ist, welche Symptome du empfindest und welche Tipps, die helfen können.

Bitte beachte, dass dieser Stress-Test keine professionelle Diagnose bietet. Nimm das Ergebnis daher bitte als Impuls für deinen Alltag. Solltest du unter starkem Stress leiden, zögere nicht, professionelle ärztliche oder psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 

Achtsamkeit als Tipp gegen Stress

Warum erfreut sich Achtsamkeit plötzlich so großer Beliebtheit? Warum springen so viele Wissenschaftler – von Neurowissenschaftlern bis hin zu Physikern, Ärzten, Psychologen und Biologen – auf den Meditationszug auf? Weil wir alle das Gefühl haben, unter Stress zu stehen! Und Meditation und Achtsamkeitsübungen tragen nachweislich zum Abbau von Stress bei. Eine Meditation von zehn bis fünfzehn Minuten Dauer (oder eine andere Form von Achtsamkeitsübung) senkt den Blutdruck, beruhigt das Nerven- und stärkt das Immunsystem.

Wenn wir Achtsamkeit fest in unseren Alltag integrieren, fühlen wir uns gesünder, ausgeglichener, klarer und zufriedener als je zuvor. Das bedeutet nicht, dass du dich ständig im Schneidersitz auf den Boden setzen und eine Stunde lang Mantren rezitieren oder spirituelle Gesänge anstimmen musst. Und es bedeutet auch nicht, dass du jeden Morgen oder Abend einen Meditationskurs besuchen musst – obwohl beide Möglichkeiten bestehen, wenn du Lust dazu hat. Achtsamkeit ist vor allem mit diesen vier einfachen Dingen verbunden:

Jede Art von Meditation oder Achtsamkeitsübungen hat das gleiche Ziel: innere Ruhe, Klarheit und Zufriedenheit. Alle Übungen können dazu beitragen, ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Konzentration und Entspannung zu finden, auf körperlicher und geistiger Ebene. Deshalb sind sie so wirkungsvoll. Sie steigern die mentale Gesundheit, die wir für die wirklich wichtigen Dinge nutzen können.

 

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