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Mantras

Heilsame Worte: So tragen Mantras dich durchs Leben

Das Wort „Mantra“ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Lied“, „Spruch“ oder „Hymne“. Gemeint ist ein heiliger Vers oder ein heiliges Wort, das in der Meditation und im Alltag eingesetzt werden kann. Bekannt ist das vor allem durch Yoga und verschiedene Meditationstechniken. Ein solcher Spruch wirkt auf unterschiedlichen Ebenen und hat Einfluss auf Geist und Körper. Und die bekannteste Mantra-Silbe kennst du ganz sicher: klar, das „OM“.

 

Mantras helfen dir, dich bei der Meditation zu fokussieren.
Redaktion

Was bewirken Mantras für Körper und Seele?

Mantras werden vor allem beim Meditieren eingesetzt. Du kannst sie sagen, flüstern, singen oder denken. Wichtig dabei ist die Wiederholung, denn aus ihr schöpft der Spruch oder das Wort die Kraft. Das sind die positiven Folgen für Körper und Seele: Mantras helfen dir, dich bei der Meditation zu fokussieren. Sie lenken deine Aufmerksamkeit weg vom Alltagsleben und hin zu dem, was gerade wichtig ist. 

Die Wiederholung beruhigt deinen Geist und verbessert die Entspannung. Jeder Klang hat eine ganz eigene Wirkung auf den Körper. Beim bekannten „OM!“ zum Beispiel spürst du die Schwingung deutlich im Körper. Das zentriert und tut gut. Die Bedeutung der Wörter oder Silben wirkt direkt auf dein Unterbewusstsein und sorgt dafür, dass du das, was du erreichen möchtest, leichter in deine Realität holen kannst.

Wenn du das Mantra mit anderen gemeinsam anstimmst, zum Beispiel in einer Yogastunde, verbessert das das Gemeinschaftsgefühl und den Gleichklang in der Gruppe. Alte Silben oder Sprüche verbinden dich mit einer Tradition, mit all den Menschen, die an anderen Orten und zu früheren Zeiten die gleichen Töne gesprochen oder gesungen haben.

 

Klassische Mantras für dich

Die bekannteste Silbe hat schon zweimal in diesem Text Erwähnung gefunden: das „OM“ oder auch „AUM“. Es wird im Buddhismus und Hinduismus als Symbol für das Göttliche verstanden. Das Om soll der Urklang des Universums sein und dich mit dem Leben selbst und seinen universellen Prinzipien verbinden. Damit liegst du also nie falsch.

Es gibt aber noch viele weitere klassische Mantrasprüche, die du nutzen kannst, zum Beispiel diese:

„Lokah Samastah Sukhino Bhavantu“ bedeutet so viel wie „Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein“. Ein schöner Wunsch, oder?

„Ham sa“ ist ein Ausdruck für das Bewusstsein und das reine Leben. Es wird gerne für eine Atemmeditation verwendet: Beim Einatmen denkst du „HAM“, beim Ausatmen „SA“.

 

Finde dein eigenes Mantra

Du hast eigentlich keine Verbindung zum Sanskrit und möchtest lieber einen Spruch nutzen, den du verstehst und der zu dir passt? Kein Problem! Du kannst dir auch eigene Mantras kreieren.

Ein paar Beispiele:

„Ich erlaube mir, ich selbst zu sein.“

„Ich öffne meinen Geist für Glück und Zufriedenheit.“

„Ich bin ruhig und entspannt.“

„Ich bin wertvoll und einzigartig.“

„Alles wird gut.“

Spüre einfach nach, was dir gut tut. Natürlich darf sich das im Lauf der Zeit immer wieder ändern.

 

Mantras in der Meditation und im Alltag

Die heiligen Sprüche finden vor allem beim Meditieren ihren Platz. Du kannst sie aber auch im Alltag benutzen: Schreibe deinen Leitspruch auf und hänge ihn an Stellen in deiner Wohnung, an denen du immer wieder daran erinnert wirst. Außerdem kannst du ihn jederzeit benutzen, um wieder im Hier und Jetzt anzukommen oder Kraft für schwierige Situation zu sammeln. Halte einfach einen Moment inne, atme bewusst durch und denke oder sage die Worte, die dich begleiten.

 

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