Wie du deine Chakren wieder in Fluss bringen kannst

Meditation & Achtsamkeit

Bei der Arbeit mit den Chakren steht neben der Harmonisierung des jeweiligen Energiezentrums auch die Beruhigung des Zentralnervensystems im Vordergrund. Es wird durch die jeweiligen Übungen in Balance gebracht, was zur Folge hat, dass du dich körperlich und emotional entspannst und wieder in deine Mitte findest. 

Idealerweise sollten die Übungen nicht länger als jeweils drei Minuten gemacht werden. Wenn du genug Zeit hast, kannst du gerne alle sieben Übungen nacheinander machen. So kommen alle Chakren in Fluss und du in eine Balance. Bleib am Ende einer jeden Übung noch einige Momente sitzen und spür nach, ob du das Chakra bewusst wahrnehmen kannst. Sei aber nicht frustriert, wenn es dir nicht gleich gelingt, diese feinstofflichen Energien wahrzunehmen. Gib dir Zeit. 

 

Wurzelchakra: Der Igel

Leg dich entspannt auf den Rücken, zieh beide Beine an und umfass die Knie mit beiden Händen und zieh sie möglichst nah zur Brust. Heb gleichzeitig den Kopf und versuch, deine Stirn so nah wie möglich an die Knie zu bringen. Atme in dieser Stellung sieben Mal ein und aus und konzentrier dich auf das Wurzelchakra am unteren Ende des Steißbeins. 
Atme abschließend aus und leg dich zurück auf den Rücken, um hier nachzuspüren.

 

Eine Störung der Chakren kann sich auf dein körperliches, emotionales oder spirituelles Leben auswirken.
Redaktion

Sexualchakra: Kniekuss im Sitzen

Streck die Beine nach vorne aus, atme ein und bring die Arme in Richtung Decke. Ausatmend führ die Arme über die Oberschenkel die Beine entlang zu den Füßen. Spann dabei die Bauchmuskeln bewusst an und lass gleichzeitig alle Anspannung los. Dehne deine Knie nur so weit, wie es angenehm für dich ist. Bleib einige Atemzüge in dieser Endhaltung und konzentrier dich dabei auf dein Sakralchakra. Lös die Haltung langsam wieder auf und leg dich auf den Rücken, um nachzuspüren.
 

Yoga gegen Rückenschmerzen: Faszien dehnen

Nabelchakra: Der Bogen

Leg dich auf den Bauch, winkle die Knie an und führ die Füße in Richtung Gesäß. Greif mit den Händen nach hinten, umfass die Knöchel und spann die Bauch- und Beckenmuskulatur an. Einatmend heb den Kopf und zieh gleichzeitig die Beine etwas vom Boden weg. Konzentrier dich auf dein Nabelchakra. Halte diese Stellung einige Atemzüge lang, bevor du in die Ausgangsstellung zurückkehrst und nachspürst.


 

Herzchakra: Der Halbmond

Komm in eine Vierfüßlerstand und setz den rechten Fuß nach vorne, sodass Ober- und Unterschenkel einen rechten Winkel bilden. Streck das linke Bein so weit wie möglich nach hinten durch. Verlagere dein Gewicht nun in die Mitte, auf dein Becken, und bring die Hände in Gebetshaltung vor die Brust. Einatmend heb die Arme senkrecht nach oben. Die Handflächen berühren sich über dem Kopf. Beug den Oberkörper ein wenig nach hinten, ohne die Wirbelsäule zu überdehnen. Der Blick ist nach oben gerichtet. Atme einige Male tief ein und aus und konzentrier dich dabei auf dein Halschakra. Komm ausatmend wieder in die Ausgangsstellung zurück und leg dich kurz auf den Rücken, um dich durch einige Atemzüge zu entspannen. Führ die Übung dann zur anderen Seite aus.

 

Yoga Bogen Chakren öffnen

Kehlkopfchakra: OM-Atmung

Komm in eine aufrechte Haltung, nimm ein paar tiefe Atemzüge und richte deine Konzentration auf dein Kehlkopfchakra. Wenn du dich innerlich mit deinem Kehlkopfchakra verbunden hast, atme tief ein und töne beim Ausatmen leise und zart die Silbe OM. Stell dir dabei vor, dass du es nicht durch den Mund, sondern durch den Kehlkopf aussprichst. Wiederhol diese Übung einige Male bei geschlossenen Augen. Bleib am Ende der Übung noch einige Momente sitzen und spür nach, ob du das Chakra bewusst wahrnehmen kannst. 

 

Drittes Auge: Licht-Atmung

Komm in eine aufrechte Haltung, schließ die Augen und konzentrier dich auf den Punkt zwischen den Augenbrauen, dein Drittes Auge. Atme ruhig und entspannt ein und leg vor dem Ausatmen eine kurze Pause ein. Nimm alle Gedanken wahr, ohne sie zu bewerten, unterdrücken zu wollen oder dich damit zu identifizieren. Einatmend strömt violettes Licht durch dein Drittes Auge in deinen Kopf ein, und ausatmend lässt du alte, negative Gedanken, Zweifel und Sorgen los. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Kopf freier und klarer ist, stell dir vor, wie sich die klare, reine violette Farbe langsam in deinem ganzen Körper ausbreitet und du dadurch von einem tiefen Frieden erfüllt wirst. Verweile abschließend ein paar Minuten in Stille und spür der Übung nach.

 

Yoga Halbmond zum Chakren öffnen

Kronenchakra: Trichter-Atmung

Komm in eine aufrechte Meditationshaltung. Konzentrier dich auf deinen Atem und stell dir vor, dass sich dein Kronenchakra öffnet und weißes Licht in deinen Kopf strömt. Stell dir vor, wie dieses weiße Licht dich mit jedem Atemzug mehr und mehr von oben nach unten erfüllt. Mit jedem Einatmen nimm das weiße Licht auf, und mit jedem Ausatmen strömt dunkle Energie aus deiner Nase heraus. Atme so lange, bis dein ganzer Körper mit diesem Licht erfüllt ist. 
Bleib am Ende der Übung noch ein paar Momente sitzen und genieß diese Klarheit, die von deinem Kopf ausgeht und sich in jede Zelle deines Körpers verteilt.

Nachdem du die einzelnen Chakren aktiviert und ausbalanciert hast, kannst du mit der folgenden Übung alle Chakren aufladen.

 

Aufladeübung für die sieben Chakren

Komm in eine aufrechte Haltung. Beide Füße haben unmittelbaren Kontakt mit dem Boden.
Heb den linken Arm über den Kopf und streck ihn in Richtung Himmel. Richte dabei die linke Handfläche nach oben, um damit die Energie aus dem Kosmos aufzunehmen.
Die rechte Hand legst du auf das entsprechende Chakra. 
Mit jedem Einatmen stellst du dir vor, dass du mit der linken Hand Energie aufnimmst.
Mit jedem Ausatmen lenkst du die aufgenommene Energie weiter in das entsprechende Chakra, wie zum Beispiel das Wurzelchakra. 

Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit für diese Übung. Genauso wie wir gut daran tun, unsere Fenster zu putzen oder unseren Keller aufzuräumen, so empfiehlt es sich auch, regelmäßige Übungen für die einzelnen Chakren zu machen. Dadurch bleibst du in deiner Mitte und kannst den Herausforderungen des Lebens leichter begegnen.

 

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