Entspannt einschlafen

Leben & Balance

Aus den unterschiedlichsten Gründen verkürzen zahlreiche Menschen ihren Nachtschlaf. Treten zusätzliche Probleme beim Einschlafen auf, reicht die nächtliche Erholung nicht aus. Durch gezieltes geistiges Abschalten und muskuläre Entspannung findest du besser in den Schlaf. Mit der passenden Einstellung erlernst du schnell hilfreiche Entspannungsmethoden zum besseren Einschlafen.

 

Löse dich abends von den Tagesaufgaben und entspanne dich für einen erholsamen Schlaf

Die unangenehmen Folgen häufiger Einschlafstörungen lassen nicht nur dein Stimmungsbarometer sinken. Konzentrationsstörungen, verringerte Leistungsfähigkeit und Heißhunger belasten dich. Privat wie beruflich wird deine Leistungsfähigkeit täglich auf den Prüfstand gestellt. Ein oftmals hektischer Alltag mit unvorhersehbaren Belastungen fordert Körper und Geist. Einen natürlichen Ausgleich dazu und Zeit zur Regeneration bietet der Nachtschlaf. Ein erholsamer Schlaf fördert dein Wohlbefinden und einen agilen Start in den neuen Tag. Umgekehrt führt ein Schlafdefizit zu Gereiztheit und Handlungsschwächen am Folgetag. Zur Vermeidung von Ein- und Durchschlafproblemen mit den klassischen Folgen reicht es nicht aus, wenn du abends auf üppige Mahlzeiten verzichtest. Lerne abends abzuschalten und dich zu entspannen, um die Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf zu schaffen. Du musst nur dazu bereit sein, den Blick für diese Möglichkeiten zu öffnen und erfolgsbewährte Methoden auszuprobieren.

 

Überlasse die notwendige Entspannung vor dem Einschlafen nicht dem Zufall

Eine Vielzahl von Ratschlägen ist darauf ausgerichtet, Fehler zu vermeiden, die zur Störung der Schlafqualität führen. Dazu zählen eine überhöhte Schlafzimmertemperatur, zu viel Koffein oder unbequeme Matratzen. Weniger beachtet werden Hinweise, sich mit einem geringen Zeit- und Konzentrationsaufwand aktiv an der Förderung eines gesunden Schlafs zu beteiligen. Unterschiedliche Tagesabläufe und nicht steuerbare Rahmenbedingungen sorgen bei dir für veränderte Voraussetzungen zum Einschlafen. Die Alltagspraxis lässt es jedoch beständig zu, dass du vor dem Schlafengehen eine Entspannungsübung anwendest. Wähle einfach zwischen mehreren Alternativen die für dich persönlich passende Methode aus. Dabei droht keine Überforderung – die Techniken sind überwiegend leicht erlern- und durchführbar. Ausreichende Bewegung, ohne allzu große Anstrengungen am Abend, unterstützt die Ausgeglichenheit und Schlafbereitschaft ebenfalls auf natürliche Weise. Du punktest mit jeder zusätzlichen Bewegung am Tag, auch mit Treppensteigen oder mit dem Fahrradfahren zum Bäcker um die Ecke.

 

Yoga bietet dir die Chance, deinen Stresspegel natürlich zu senken

Das übermäßige Nachdenken über ungelöste Konflikte lässt kaum andere Gedanken zu und blockiert das notwendige Abschalten vor dem Einschlafen. Daher musst du wieder die Steuerungshoheit über deine Gedanken gewinnen. Strukturiertes, gelenktes Denken favorisiert die positiven Gedanken. Eine unbewusst angespannte Körpermuskulatur muss ebenfalls durch eine Entspannungstechnik wieder gelöst und entspannt werden. Es entsteht wieder eine geistige und körperliche Balance. Durch Yogaübungen als umfassende Entspannungstechnik kann eine erholsame Ruhe für Körper und Geist vor dem Einschlafen erreicht werden. Hierzu stehen viele Techniken zur Verfügung. Yoga beinhaltet zahlreiche physische Übungen, die sich in Ländern wie Indien seit Jahrtausenden bewährt haben. Unterschiedliche Stilrichtungen wie Ashtanga oder Yivamukti Yoga setzen dabei besondere Schwerpunkte. Für einige Techniken empfiehlt sich die Anleitung durch einen Yoga-Lehrer/-in. Andere einfache Übungen kann man dagegen problemlos selbstständig durchführen. In der Yogalehre haben aber auch Meditations- und Atemtechniken ihren Platz.

 

Abends Meditation: So klappt die Schlafvorbereitung ganz bestimmt 

Durch Meditieren konzentrierst du dich ausschließlich auf eine bestimmte Sache. Das kann eine angenehme Empfindung oder ein schönes Bild sein. Dadurch lässt du keine anderen Gedanken an dich herankommen. Sie fließen an dir vorbei, ohne von dir Besitz zu ergreifen. Dich beschäftigen insbesondere keine negativen Gedanken mehr. Die Beruhigung der Gedankenströme bewirkt bei dir auch eine körperliche Beruhigung. Du entspannst und wirst müde. Ungelöste Konflikte und aufregende Gedanken können auch partnerschaftliche oder berufliche Probleme verursachen. Bei besonderen persönlichen Belastungen kann Meditation gesundheitlichen Schäden entgegenwirken. Regelmäßiges Meditieren führt zu bewussterem Wahrnehmen der eigenen Körpersignale und privat wie beruflich zu einer stabilen Alltagsbalance. Eine automatisch entspannende Wirkung stellst du bereits bei einer bewussten, gezielten Bauchatmung fest. Dieses angenehme Gefühl verstärkt sich mit jedem bewussten Ausatmen. 

Probiere es einfach einmal aus. Du liegst damit im Trend und kannst nur dabei gewinnen. Wir wünschen einen angenehmen Schlaf!

 

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