Waldbaden - Lass Dich beflügeln

Meditation & Achtsamkeit

Einatmen und sich etwas Gutes tun

Tief durchatmen im tiefen Wald, das beflügelt unsere Lungenflügel. In der Waldluft schwirren massenhaft positiv geladene Sauerstoffteilchen. Atmen wird diese Anionen ein, werden die Flimmerhärchen unserer Lunge aktiviert. Die Flimmerhärchen reinigen unsere Atemwege, entsorgen Krankheitserreger, Staub und Schadstoffe.

Laut einer Studie der Rehaklinik Heringsdorf, die am ersten Heilwald Europas auf Usedom liegt, ist Waldklima hilfreich bei Atemwegserkrankungen. Also, genieße im Wald die ganz natürliche Sauerstofftherapie. Gratis.

 

Und so kannst du es selbst ausprobieren

Such dir einen schönen Platz unter wunderbaren Bäumen, atme siebenmal ganz bewusst ein und aus. Shinrin Yoku to go: So eine kleine Atemübung entspannt auch im Alltag. Im Büro, im Stau, in der Schlange an der Supermarktkasse…  

Da ist aber noch Luft nach oben. Für dein ganz persönliches und regelmäßiges Atemtraining ist der Wald der ideale Ort: Tritt ein, die Luft ist rein! Atme die würzige Waldluft ganz bewusst. Spüre wie neue Energie in deinen Körper einströmt. Beim Ausatmen sinkst du in die Entspannung. Schließe die Augen und schenke deinem Atem deine volle Aufmerksamkeit. Du kannst dich dabei an einem Baum festhalten oder dich an einen Baum anlehnen. Das gibt Dir Sicherheit. Beobachte wie dein Atem fließt, wie er kommt und wie er geht.

Versprochen: Wenn du nach einer tiefen Atemmeditation unter Bäumen die Augen öffnest, erlebst du das Wunder Wald.

Lass dich von deinem Atem beflügeln, du hast Flügel - deine Lungenflügel

Lerne deinen Atem besser kennen, freunde dich mit ihm an. Er ist dein treuster Begleiter - vom ersten bis zum letzten Atemzug. Nimmt folgende Weisheit mit aus dem Wald hinein in deinen Alltag: Jede unserer Emotion hat ein bestimmtes Atemmuster. Änderst du das Atemmuster, ändert sich die Emotion. Sofort.

Besonders effektvoll ist bewusstes Atmen in Verbindung mit gezielter Bewegung. Dazu eine bewährte Übung:

Führ deine ausgestreckten Arme vor dem Körper nach oben auf Brusthöhe.

Atme dabei ein.

Die Arme öffnen sich, die Handinnenflächen zeigen nach vorn. Dein Körper bildet ein Kreuz. Ziehe den Atem hoch in die Brust, die Arme gehen so weit wie möglich zurück. Der Brustkorb öffnet sich.

Stell dir beim Einatmen vor, wie du neue Energie aufnimmst.

Atme langsam aus und führe die Arme dabei sanft nach vorn.

Führe dann die Arme wie bei einer Umarmung zurück zum Rumpf. Atme Sie dabei tief ein und stell dir vor, wie du deinem Körper frische Waldenergie zuführst. Stoppe kurz vor Ihrer Brust, drehe die Handinnenflächen nun Richtung Boden. Atme langsam aus und führe dabei die Arme vor dem Körper langsam zurück in die Ausgangsposition.

Stelle dir beim Ausatmen vor, wie du Verbrauchtes an den Wald abgibst. Der Waldboden ist dankbar für Verbrauchtes, er wird Neues daraus formen …

 

©Max Gall

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