Folge deiner Intuition: innere Stimme wahrnehmen

Leben & Balance

Intuition und Bauchgefühl – was die innere Stimme uns sagt

Im Alltag herrscht unser Verstand über unsere Entscheidungen. Wenn es um die wirklich wichtigen Fragen des Lebens geht, kann er allerdings oft keine Antworten geben. Dann ist die innere Stimme gefragt. Was brauchst du für ein erfülltes Leben? Und wie erreichst du das? Wenn du wieder lernst, auf dein Bauchgefühl zu hören, kannst du diese Fragen leichter beantworten.

Ändere deinen Blick auf die Dinge des Lebens

Ein gemächlicher Lebensfluss ohne Höhen und Tiefen ist keineswegs die Garantie für ein erfülltes Leben. Im Gegenteil: Du bewegst dich dabei weitestgehend auf bekanntem Terrain und weichst gekonnt der einen oder anderen Lebensveränderung aus. Das ist zwar gemütlich, bringt dich aber nicht vorwärts.

Und das signalisiert dir deine innere Stimme auch. Die Intuition sagt „Da geht noch mehr!“ und will dich zu mutigeren Entscheidungen bringen. Doch wenn der Verstand etwas anderes sagt, ist es schwierig, auf das Bauchgefühl zu hören. Dabei würden wir viel weniger Zeit vergeuden, wenn wir gleich das Bauchgefühl richtig deuten würden.

 

Wo schlummert deine Intuition?

Mit der Intuition ist es wie mit der Tiefsee: Beide liegen im Verborgenen. Während es an der Wasseroberfläche und im menschlichen Tagesgeschehen stürmisch zugeht, ist es in den Tiefseeregionen und in deinem Inneren noch vermeintlich ruhig. Die Intuition registriert jede Veränderung ebenso wie die Tiefsee. Geraten beide in Bewegung, hat das starke Folgen.

Fühlt sich etwas falsch an in deinem Leben? Dann geh diesem Gefühl auf den Grund. Finde heraus, was dich daran hindert, nach deinen Wertvorstellungen zu leben. Bewusst leben umfasst auch den Gang in deine Tiefseeregionen, direkt zu deiner inneren Stimme.

 

Perspektivwechsel: Wann und wie würdest du gern leben?

Das ist eine häufig gestellte Frage, ein beliebtes Spiel in der Konversation. Die Antwort gibt Aufschluss über die Wünsche des jeweiligen Gegenübers und wird in den meisten Fällen mit Blick auf die Vergangenheit beantwortet. Wahlweise outen sich die Befragten als Burgfräulein oder edler Ritter aus dem Mittelalter, als südamerikanischer Revolutionär aus den Fünfziger Jahren, als heroische Florence Nightingale oder als römischer Imperator.

Es sind nur wenige Menschen, die dieser Frage eine andere Perspektive verleihen: Würdest du nicht lieber in der Zukunft leben? Nichts ist interessanter, als das, was kommt. Vergangenes hat durchaus seinen Reiz. Noch spannender ist jedoch die Zukunft. Und das Beste daran: Du kannst sie selbst gestalten.

 

Müßiggang ist nicht aller Laster Anfang!

„Müßiggang ist aller Laster Anfang“, das ist ein viel gehörtes Sprichwort unserer Großeltern. Damit brandmarkten sie die scheinbare Zeitvergeudung. Für die meisten Altvorderen bestand der Sinn allen menschlichen Lebens in der Arbeit. Ihre Lebensfreude speiste sich aus dem Erreichten.

Der Lebensrhythmus vergangener Tage war jedoch ein vollkommen anderer als der, den wir heute erleben. Multitasking, Zielerreichung, Zeitnot und die rasante technische Entwicklung können zu einem starken Ungleichgewicht führen. Am Ende des Tages bleibt das Gefühl von Fremdbestimmung.

Auch hier sagt dir deine innere Stimme, was du brauchst: Gönne dir ein bisschen Müßiggang. Fülle dieses Zeitfenster mit dem, was du liebst. Schreibe in deinem Tagebuch, entspanne mit Yoga, gehe spazieren oder genieße ein heißes Bad.

 

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