Selbsttest: Wie stark ist deine Intuition?

Wir haben unsere fünf Sinne, die uns helfen, die Welt um uns herum wahrzunehmen. So hören, sehen, riechen, schmecken und tasten wir uns durch die Welt. Manchmal taucht aber noch etwas anderes auf, das unseren Blick auf die Welt beeinflusst – die Intuition. 

Das Wort Intuition wird von dem lateinischen Wort “intueri” abgeleitet, was betrachten, erwägen, aber vor allem anschauen bedeutet. Im Grunde kann man dahingehend schon erkennen, was es mit der Intuition auf sich hat: Es geht um die Art und Weise, wie wir etwas betrachten und anschauen. 

 

Die Sache mit der Intuition

Es kommt vor, dass wir in einer bestimmten Situation – das kann eine Entscheidung, eine erste Begegnung mit einem Menschen, eine Gefahrensituation oder einfach im Alltag in einem Gespräch mit einem Freund sein – plötzlich so eine Ahnung haben. Wir wissen auf einmal, was die richtige Wahl sein könnte, was wir zu tun haben oder dass unser Gegenüber nicht die Wahrheit spricht. 

Auch, wenn wir selten danach handeln, kennen wir alle intuitive Gedanken.

 

Unser verloren gegangenes Talent

Vor allem in der westlichen Gesellschaft wird die Intuition wissend ignoriert. Eine Ausnahme sind Kinder – sie handeln oft noch viel intuitiver. Ihnen fehlt noch das Wissen, aus dem unser Verstand schöpft. Sie tun das, was ihnen gefällt und was sich gut für sie anfühlt. 

Doch die meisten Erwachsenen haben eine andere Strategie. Für das Treffen einer Entscheidung helfen uns die Meinungen vermeintlicher Experten, ein Sachbuch oder eine Pro-und-Contra-Liste. Unser Verstand stellt sich uns also in den Weg und unsere Intuition geht verloren. Das liegt daran, dass wir die Kontrolle nicht abgeben und auf keinen Fall das Falsche tun möchten. Daten und Fakten geben uns diese Sicherheit, durch sie können wir unser Handeln begründen, es sind Beweise. 

Intuition ist schwer greifbar, aber kann es nicht sein, dass wir sie unterschätzen?

 

Wenn du aus dem Herzen sprichst, wird deine Absicht aufrichtig und weise sein.
Maya Angelou

Eine beeindruckende Leistung unseres Gehirns

Eine Intuition scheint wie aus dem Nichts zu kommen, doch intuitive Gedanken entstehen nicht einfach so. Wir alle haben ein gewaltiges Reservoir an Erfahrungen, Sinneseindrücken, Gefühlen und Wissen zu bestimmten Themen. Steht eine Entscheidung oder Einschätzung bevor, macht sich unser Gehirn diesen im Unterbewusstsein gespeicherten Fundus zu nutze. Innerhalb weniger Sekunden wird eine Unmenge an Informationen verarbeitet, und eine Intuition wird hervorgerufen und das eben unmittelbar. 

Es lohnt sich also, auch mal auf unsere Intuition zu hören, denn diese ist nicht unerklärlich, sondern eine Fähigkeit und ein Talent unseres Gehirns, das wir nutzen sollten. 

 

Irrende Intuition

Auch intuitive Gedanken sind nicht immer richtig, auch hier treten Irrtümer auf. Fehlende Erfahrungen auf einem Gebiet können, dazu führen, dass unsere Intuition nicht richtig liegt. Bei sehr wichtigen Entscheidungen, die einen großen Einfluss haben, sollten wir also vorsichtiger sein. 

 

Deine Balance finden

In diesem Selbsttest kannst du herausfinden, wie stark deine Intuition ist. Vielleicht handelst du hauptsächlich intuitiv oder du schenkst vor allem deinem Verstand Aufmerksamkeit. Was auch immer das Ergebnis ist, sei dir bewusst, dass beide Seiten etwas Wertvolles sind und beide ein Teil von dir, dem du dich öffnen kannst.

 

 

Eine gute Kombination

Da viele von uns die Intuition fast völlig verbannt haben, müssen wir diese erst wiederfinden. Wir können uns ihrer sehr positiven Wirkung bewusst werden und die Intuition trainieren. Gleichzeitig sollten wir auch unseren Verstand weiterhin schätzen. Wir brauchen einfach beides, um in unserem Leben gut zu handeln, denn beides ist wertvoll und beides kann sich irren.

Es ist also weder nur die Intuition, noch nur der Verstand, der uns im Leben weiterhilft. Es ist die richtige Balance, die wir brauchen. 

Lies hier mehr dazu, wie du den Schlüssel zu deiner Intuition wiederfindest.

 

Mehr für dich