Not-to-do-Liste: mehr Zeit mit Mehrwert

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Not to do Liste

Die Not-to-Do-Liste: Mehr Zeit mit Mehrwert

Aufgaben, Pflichten, Termine … Manchmal befinden wir uns im Hamsterrad des Alltags und funktionieren nur noch. Mit Lebensqualität, Freude und Freizeit hat das oft nur wenig zu tun. Dabei ist es doch genau das, wo wir hinwollen: zu einem glücklichen, ausgewogenen, zufriedenen Leben. Wie soll das gehen mit einem Übermaß an To-Dos? Mit der Not-to-do-Liste änderst du deinen Blickwinkel und fragst dich: Was hält mich eigentlich davon ab, effektiv meinen Aufgaben nachzugehen und dann freie Zeit zu haben? Welche Dinge kann ich weglassen, um mir mehr Luft zu verschaffen? Wo liegen sie, meine ganz persönlichen Zeitfresser, auf die ich gut und gerne verzichten kann? Und wie schaffe ich es, sie endlich loszuwerden?

 

Not-to-Do: Erkenne, was du willst!

To-Do or Not-to-Do, das ist bei effizientem Zeitmanagement die Frage. Um weder wertvolle Stunden noch Energie an unschöne Gewohnheiten zu verschwenden, lässt du dich von „Not-to-Do“-Listen an all die Dinge erinnern, die du während deiner Arbeitszeit auf keinen Fall tun willst. Damit du die Liste täglich anpassen kannst, arbeite mit vorgefertigten To-Do-Abreißblocks, die dich die Not-to-Dos des Tages einzeln eintragen und abhaken lassen. Besonders schön: Endlich musst du einmal nichts leisten, um einen Punkt auf der Liste abzuhaken. Im Gegenteil: Du belohnst dich dafür, dass du etwas nicht tust, zum Beispiel die Pausen durchzuarbeiten oder dich von sozialen Netzwerken ablenken zu lassen.

 

Ablenkung, durchgearbeitete Pause, Leistungsdruck... Was sind deine Dont's?

Finde heraus, wo deine persönlichen Zeit- und Energiefresser liegen. Vielleicht kommt dir eines dieser Beispiele bekannt vor:

Ablenkung: Reizüberflutung ist Stress, deshalb erhöhen ablenkende Nebenbeschäftigungen wie ständig geöffnete Social Networks dein Stressniveau. Indem du dich nicht ablenken lässt, arbeitest du fokussierter und steigerst deine Arbeitsgeschwindigkeit und damit auch deine freie Zeit im Anschluss.

Durchgearbeitete Pausen: Obwohl dein Chef gegen pausenlose Arbeitstage vielleicht nur wenig einzuwenden hat, solltest du die Mittagspause wirklich zur Erholung nutzen. Dadurch erhältst du Studien zufolge deine Motivation und Produktivität. Gesetzliche Vorschrift sind Pausen nach spätestens sechs Arbeitsstunden, wohingegen Krankenkassen eine Kurzpause pro Stunde empfehlen.

Leistungsdruck und Perfektionismus: Im Arbeits- und Alltagsleben herrscht oft hoher Leistungsdruck, der perfektionistische Tendenzen unterstützt. Weil du ein fehlbarer Mensch bleibst, führen Perfektionismus und übertriebene Detailliebe zu Frustration. Indem du diese beiden Posten als Not-to-dos notierst, gehen dir Aufgaben dank geringeren Stresslevels leichter von der Hand.

Unnötige Aufgaben: Du lässt dich ständig dazu überreden, noch mehr Aufgaben zu übernehmen oder bist der Meinung, du machst etwas „lieber schnell selbst“, statt es zu deligieren? Schluss damit! Setze unnötige Aufgaben auf deine Not-to-do-Liste!

Die Wünsche anderer: Natürlich sollst du die Wünsche und Bedürfnisse deiner Kollegen, deines Arbeitgebers und anderer Menschen nicht ignorieren. Wenn sie aber regelmäßig dafür sorgen, dass du deine eigenen Bedürfnisse und Interessen vernachlässigst, dann gehören sie auf deine Not-to-do-Liste!

Fang doch gleich mal an: Welche Verhaltensweisen stehen ganz oben auf deiner Not-to-do-Liste?

 

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