Wie du deine:n Seelenpartner:in anziehst und manifestierst

Rote Rosen zum Valentinstag, niedliche Kosenamen und zärtliche Küsschen zu allen Gelegenheiten – oft wird die Qualität einer Partnerschaft über solche romantischen Gesten gemessen und manchmal werden Pärchen, die sich ihre gegenseitige Zuneigung gern auf diese Art und Weise zeigen, sogar als Seelenpartner:in gedeutet. 

Und natürlich können diese Pärchen unabhängig davon auch Seelenpartner:innen sein, aber eine Verbindung der Seelen hat zunächst einmal überhaupt nichts mit den gesellschaftlich geprägten Vorstellungen von Romantik zu tun. 

Eine Seelenpartnerschaft findet auf unvergleichliche Weise auf höchster Ebene statt und geht viel tiefer als das, was durch Gesten und Worte sichtbar wird. Da kann es durchaus auch mal Krach und Ärger geben – die Seelenverbindung bleibt davon unberührt.

 

Diese Liebe ist rational nicht zu erfassen. Sie wird aus dem Herzen gelebt.
Pierre Frankh

Was ist ein:e Seelenpartner:in?

Die Idee der Seelenpartnerschaft basiert auf der Annahme, dass irgendwo eine Seele existiert, die gewissermaßen dein Seelenzwilling ist. Diese Seele ähnelt deiner auf ganz besondere Weise. 

In der gelebten Partnerschaft äußert sich das häufig über ähnliche Interessen, Gefühle und Werte. Partnerseelen schwingen auf derselben Frequenz und stehen deshalb ganz automatisch in Beziehung zueinander. Von den Seelenpartner:innen sind die Dualseelen zu unterscheiden, die ursprünglich einmal eine einzige Seele waren und sich deshalb gegenseitig anziehen und vervollständigen. 

Vielleicht klingt das alles für dich unglaublich und du zweifelst, ob es so etwas Wundervolles für dich wirklich geben kann. Und vielleicht fragst du dich auch, wo du deine:n Seelenpartner:in finden kannst. Sei ganz beruhigt! Denn du musst gar nicht finden oder suchen.

Entscheidend ist, dass du diese einzigartige Verbindung in deinem Leben willkommen heißt. Und mit dem Lesen dieses Artikels, mit der Annäherung an das Thema Seelenpartnerschaft hast du die Tür zu deinem Glück schon einen Spalt geöffnet.
 

Dein Seelenpartner ist bereits da. Er war schon immer da.
Pierre Frankh

Seelenpartner:innen sind auf einer Wellenlänge

Auf einer Wellenlänge sein – diesen Ausdruck nutzen wir häufig für enge Freundschaften aber auch für erste Begegnungen, die ungewöhnlich gut verlaufen. Für Seelenpartner:innen ist dieses Auf-einer-Wellenlänge-sein ganz wörtlich zu verstehen. 

Denn ihre Seelen schwingen buchstäblich auf derselben, vergleichsweise hohen Frequenz. Haben beide Seelenpartner:innen sich auf eine Verbindung in Form einer wie auch immer gelebten Partnerschaft eingelassen, verstärken sich die Frequenzen gegenseitig so sehr, dass niedrige Frequenzen überlagert werden. 

Das bedeutet, dass Seelenpartner:innen in einer gelebten Partnerschaft weniger Scham, Schuld oder Angst empfinden. Denn die Frequenz der Seele wird von Gefühlen und Gedanken beeinflusst und kann sich umgekehrt auch in positiven oder negativen Gefühlen äußern.

 

Let’s groove! – Auf die richtige Schwingung kommt es an

Um deine:n Seelenpartner:in anziehen zu können, ist es deshalb wichtig, dass du dich auf ihn oder sie und seine oder ihre Frequenz einschwingst. Dabei gilt: Je höher die Frequenz, desto stärker die Anziehung und Öffnung für deine:n Seelenpartner:in.

Am besten lässt sich das vielleicht mit einem Song vergleichen, bei dem auf einer Party mit vielen Menschen nur ihr beide auf die Tanzfläche stürmt, weil der Groove einfach unwiderstehlich für euch ist. Dieser Song ist eure gemeinsame Frequenz, die es zu erreichen gilt, damit ihr euch nicht nur auf der Seelenebene, sondern auch physisch begegnen könnt. 

Dieses Gesetz der Anziehung gilt übrigens nicht nur für den Bereich der Seelenpartnerschaft, sondern du kannst es auch in anderen Lebensbereichen anwenden und für dich nutzen. Das Grundprinzip dabei ist immer, dass du dir deine Wünsche mithilfe deiner Intuition bewusst machst und in deiner Vorstellung so real wie nur irgend möglich werden lässt. Dadurch schwingt dein Bewusstsein so, als sei der Wunsch bereits in Erfüllung gegangen, wodurch in deinem physischen Leben dann auch tatsächlich Raum für die Erfüllung entsteht.
 

3 Übungen für eine höhere Frequenz

Aber wie funktioniert dieses Eingrooven auf deine:n Seelenpartner:in in der Praxis? Wie kannst du deine Seele auf eine Frequenz bringen, auf der du euren gemeinsamen Song hören und deine:n Seelenpartner:in spüren kannst? 
Wir möchten dir drei Übungen an die Hand geben, die dir dabei helfen. Diese Übungen zielen darauf ab, dass du mehr Selbstliebe entwickelst.

Denn nach dem Gesetz der Anziehung ist die Wahrscheinlichkeit, dass Seelneparnter:innen sich begegnen am größten, wenn sie sich zuerst selbst zur Seelenparnter:in werden. Das heißt, deine Seele soll auf der Frequenz der Partnerschaft schwingen, die du als gelebte Partnerschaft in dein Leben manifestieren möchtest. 

Vielleicht möchtest du für eine Weile sogar ganz auf Dating verzichten, um Raum für deine eigene Entwicklung zu schaffen. 
 

Finde Zugang zu deinen Gefühlen

Du weißt bereits, dass Gefühle und Gedanken die Frequenz deiner Seele beeinflussen. Dabei sorgen negative Gefühle wie Angst, Wut oder Scham für niedrige Frequenzen und positive wie Verständnis, Frieden und Dankbarkeit für eine hohe Frequenz. 

Dieses Wissen kannst du dir zunutze machen, indem du dich ganz bewusst mit deinen Gefühlen auseinandersetzt. Denn ein liebevoller, verständnisvoller Blick auf dich selbst verändert deine Ausstrahlung bereits erheblich. Ein wunderbarer Weg, deine Gefühlswelt zu erforschen, ist die Meditation. 

Und so kannst du vorgehen:

  • Suche dir ein ruhiges Plätzchen und mach es dir bequem. 
     
  • Nimm ein paar tiefe Atemzüge und richte deine Aufmerksamkeit nach innen. 
     
  • Lass Gedanken, die vielleicht in deinem Kopf herumschwirren, einfach weiterziehen.
     
  • Spüre dich nun einmal durch deinen ganzen Körper hindurch. Vielleicht nimmst du Spannungen, Druck oder Härte in verschiedenen Körperregionen wahr. Wende die folgenden Schritte für jede dieser Regionen einzeln an. Beginne mit der Stelle, die du intuitiv als am dringendsten wahrnimmst.
     
  • Nimm an, was du fühlst, indem du denkst oder besser noch, laut aussprichst:  »Was ich spüre, darf sein.«
     
  • Geh jetzt noch tiefer in dieses Gefühl hinein, indem du daraus ein Bild in deinem Geist formst. Dabei helfen Sätze wie »Das fühlt sich an wie…« oder »Wenn das Gefühl ein Tier wäre, dann wäre es ein:e…«. Häufig tauchen dann Bilder vor deinem inneren Auge auf, die es dir ermöglichen, die Herkunft oder den Ursprung und damit auch die Funktion deiner Gefühle zu erkennen.
     
  • Bleibe noch einige Atemzüge in diesem Zustand des Verstehens, dieses Verständnisses für dich selbst, bevor du die Meditation beendest.

 

Entfessle deine Fantasie

Unser Alltag ist wesentlich von Wiederholungen geprägt. Wir erleben dieselben Situationen, essen, arbeiten und denken sogar jeden Tag nahezu dasselbe. Um in eine andere Schwingung zu kommen, ist es aber entscheidend, diesen Kreislauf zu unterbrechen. Das wichtigste Tool dabei ist deine Vorstellungskraft. Nutze sie, um eine möglichst detaillierte Vision deines oder deiner Seelenpartner:in zu kreieren. 

Und so kannst du vorgehen:

  • Lege dir einen Bogen Papier, vielleicht sogar ein schönes Briefpapier, und einen Stift bereit. Natürlich kannst du aber auch am Computer schreiben.
     
  • Schließe die Augen und denke an deine:n Seelenpartner:in. Stell dir vor, ihr seid euch bereits begegnet. Denke daran, wie du dich in dieser wundervollen Partnerschaft fühlen würdest. 
     
  • Schreibe nun einen Liebesbrief an deine:n Seelenpartner:in. Sag ihm, was du an ihm magst und schätzt. Das können körperliche und charakterliche Eigenschaften sein. Schreibe vielleicht sogar von gemeinsamen Momenten und Erlebnissen. 
     
  • Schicke die Worte in Gedanken an deine:n Seelenpartner:in und sei sicher, dass sie ihn erreichen werden. 
     

Entwickle Dankbarkeit für vergangene Beziehungen

Häufig hängen negative Gefühle und Gedanken im Zusammenhang mit Partnerschaft mit vergangenen oder auch bestehenden, z. B. familiären Beziehungen zusammen. Wir haben in der Vergangenheit Verletzungen erfahren und tragen nun die Angst vor erneuten Verletzungen mit uns herum. 

Dadurch schwingen unsere Seelen auf niedriger Frequenz und die Anziehung zwischen Seelenpartnern wird gestört. Natürlich können wir nicht ändern, was passiert ist. Was wir aber verändern können, ist unser Blick auf frühere Partnerschaften. Diese Journalingfragen können dir helfen, ein Gefühl der Dankbarkeit für die Lernerfahrungen in früheren Partnerschaften zu entwickeln.

  • Wann habe ich mich in meinen Beziehungen unwohl gefühlt?
  • Was habe ich in diesen Situationen genau gefühlt?
  • Was hätte ich mir in diesen Situationen von meiner Partnerin oder meinem Partner gewünscht? 
  • Welche Werte sind mir in einer Partnerschaft wichtig?
  • Habe ich in früheren Partnerschaften selbst nach diesen Werten gehandelt?
  • Was möchte ich in zukünftigen Beziehungen anders machen?

Am besten helfen dir die Übungen, wenn du sie in regelmäßigen Abständen wiederholst und dabei mögliche Veränderungen ganz bewusst wahrnimmst. Denn du wirst sehen: Mit deiner persönlichen Entwicklung wachsen auch deine Wünsche und Vorstellungen. 
 

Mach dich bereit für die Liebe deines Lebens

Du weißt jetzt, dass du nicht im Außen suchen musst, um die wahre Liebe in dein Leben manifestieren zu können. Dazu braucht es keine teuren Singlebörsen. Du darfst darauf vertrauen, dass dein:e Seelenpartner:in immer schon da war und gar nicht anders kann, als dir zum genau richtigen Moment zu begegnen. 

Du musst nichts weiter tun, als dich dieser alles verändernden Begegnung zu öffnen, indem du deine Seele durch den liebevollen Umgang mit dir selbst auf der richtigen Frequenz schwingen lässt. Denn so funktioniert das Gesetz der Anziehung: Seelen, die auf derselben Frequenz schwingen, finden sich. Mach dich bereit!