So besiegst du deinen inneren Schweinehund

Leben & Balance

Zu einer ausgewogenen Work Life Balance gehört auch das Erreichen selbst gesetzter Ziele. Vielen Menschen steht hierbei der innere Schweinehund im Weg. Es gibt so viele Dinge, von denen du weißt, dass sie dir gut täten und trotzdem schaffst du es nicht, dich dazu zu motivieren? Ob du nun anstrebst mehr Sport zu treiben, gesünder essen willst oder im Beruf etwas Neues lernen möchtest – mit ein paar kleinen Tricks fällt es dir leichter.

 

Ändere deine Gewohnheiten und schick den inneren Schweinehund in die Wüste

Letztendlich geht es darum, neue Gewohnheiten in deinen Alltag zu integrieren. Dabei musst du nicht gleich Wände durchbrechen, meist hilft ein leichter Einstieg weiter. Der erste Schritt in die richtige Richtung bedeutet, dir selbst realistische Ziele zu setzen. Sportmuffel sind nach drei Wochen keine Marathonläufer.

 

Kleine Etappen bringen dich zum Ziel

Du kennst dich am besten und kannst deine Grenzen einschätzen. Also beginne damit, dir ein Programm für die ersten vier Wochen deines neuen Lebens zu überlegen, das du auch durchhalten kannst. Willst du mehr Sport machen und weißt nicht, wie du anfangen sollst? Wer gar keinen Sport treibt, sollte den inneren Schweinehund vielleicht zunächst mit regelmäßigen Spaziergängen überlisten. Du wirst schon bald merken, dass dir die Bewegung gut tut und kannst diese Motivationszeichen für die nächste Etappe nutzen und kleine Dauerläufe einbauen. Auch eine Trainingspartnerin motiviert ungemein und ihr könnt gemeinsam Schritt für Schritt eure Selbstdisziplin steigern.

 

Mach dir deinen eigenen Plan

Der innere Schweinehund ist raffiniert und trickst uns häufig aus. Das kennst du bestimmt auch: Wer sich vornimmt, ein neues Projekt anzufangen, der hat oftmals am Ende des Tages die Wohnung geputzt oder über Stunden im Internet die neuesten Promi-News gelesen. Nur für die eigentlich wichtigen Dinge war irgendwie keine Zeit.

Da hilft es, mit dir selbst schriftlich Ziele zu vereinbaren. Mach dir einen festen Plan, bis wann du was erreicht haben möchtest. Je detaillierter der Plan ist, desto besser. Dabei ist es auch besonders befriedigend, wenn du die einzelnen Punkte von deiner Liste Stück für Stück abarbeitest und dabei zusehen kannst, wie du deinem Ziel immer näher kommst.

 

Es kommt beim Überwinden des inneren Schweinehunds mehr auf die Regelmäßigkeit und weniger auf die Leistung an.
Redaktion

Teile deine Zeit klug ein

Egal für welches Projekt du deinen inneren Schweinehund überwinden willst, für den Anfang ist es wichtig, dir auch ein zeitliches Limit zu setzen. Musst du dich für den Job in eine neue Software einarbeiten und kannst dich schon seit Tagen nicht dazu aufraffen? Dann nimm dir vor, erst mal nur eine halbe Stunde an dem neuen Programm zu arbeiten. Oder hast du vor, deine ganze Wohnung aufzuräumen, findest aber keinen Anfang? Dann hilft es auch hier, ein zeitliches Limit festzulegen. Was du in der Zeit schaffst, reicht und jede weitere Minute ist ein schöner Bonus.

Wer langfristig eine Gewohnheit ändern möchte, sollte ebenfalls mit festen Zeitplänen arbeiten. So kannst du dir drei feste Termine in der Woche legen, an denen du Sport treiben willst. Dabei ist es völlig in Ordnung, wenn du auch hier nur eine halbe Stunde einplanst. Es kommt beim Überwinden des inneren Schweinehunds mehr auf die Regelmäßigkeit und weniger auf die Leistung an.

 

Sei nett zu dir selbst

Ein ganz wichtiger Tipp, wenn du deinen inneren Schweinehund besiegen willst, ist: Sei nett zu dir selbst. Bei vielen Menschen scheitert der Versuch neue Ziele zu erreichen an zu hohen Erwartungen und einer zu strengen Selbstbeurteilung. Besser ist, dir schnell zu verzeihen, wenn es mal nicht mit dem Joggen geklappt hat oder du dem Salat einen Burger vorgezogen hast. Dann machst du mit deinem Programm halt direkt danach weiter. In diesem Sinne solltest du dir auch für jedes erreichte Etappenziel ein paar schöne Belohnungen versprechen!

 

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