Ayurvedischer Heilkräutergarten

Gesunde Ernährung

Medikamente werden oft aus Kräutern hergestellt.  Doch findet heutzutage die Medikamentenforschung vor allem im Labor statt. Früher im Ayurveda hingegen hat man  einfach gut beobachtet und logische Schlüsse daraus gezogen. Ein Tee aus Weidenrinde war der Klassiker bei Schmerzen, Fieber und Entzündungen. Weidenrinde enthält den Wirkstoff Salizin. Unser modernes Aspirin enthält vor allem Acetylsalicylsäure – fällt dir was auf?

Oder das bekannte Herzmittel Digitalis zum Beispiel. Es enthält ähnliche Verbindungen wie die Pflanze Fingerhut. Im Ayurveda kommen viele einheimische Gewächse zum Einsatz, aber auch exotische und zum Teil auch weniger bekannte Kräuter und Pflanzen.

Die folgenden sollte man immer im Garten oder auf dem Fensterbrett haben, denn sie können schnell zur Hausapotheke oder zu einem spontanen Pesto werden.


 

Ayurveda Heilkräuter aus dem eigenen Garten

Anis und Fenchel

1 Teelöffel der Samen als Tee aufgebrüht wirkt gut bei Hitzewallungen und sonstigen Themen rund um die Menopause, außerdem bei Blähungen.

Minze

1 Esslöffel der gehackten Blätter als Tee aufgebrüht hilft bei Blähungen und Magenbeschwerden.

Melisse

2 Teelöffel der gehackten Blätter als Tee aufgebrüht wirken bei nervöser Unruhe und Halsschmerzen.

Petersilie

Kocht man sie komplett samt Blätter und Stengel, verbessert sie die Verdauung und wirkt mild entwässernd.

Rosmarin

1 Teelöffel der gehackten Nadeln als Tee aufgebrüht hilft bei Magenproblemen und Kopfschmerzen.

 

Rezept: Querfeldein-Kräuter-Dip

 

  • 250 g gemischte Kräuter aus dem Garten (z. B. Rucola, Petersilie, Minze, Basilikum) 
  • 3 TL Fenchelsamen 
  • 100 g geröstete Mandeln
  • 150 ml Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Saft von 1 Limette
  • 1 TL Honig 

1. Die Kräuter, wenn nötig, kurz waschen und abtropfen lassen.

2. Dann die Fenchelsamen grob im Mörser zerstoßen und in einer Pfanne ohne Fett ca. 20 Sekunden anrösten. Alles mit den restlichen Zutaten in einem hohen Gefäß mit Hilfe eines Mixstabes zu einer groben Paste pürieren. 

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