Wage etwas Neues: Wie Achtsamkeit hilft Ziele umzusetzen und Neues zu erleben!

Meditation & Achtsamkeit
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Neues wagen – Herausforderungen suchen: So hilft Achtsamkeit

Kennst du das Gefühl, dass du nun endlich deine langgehegten Ziele umsetzen möchtest – oder ein konkretes neues Vorhaben entwickeln? Wir scheitern dabei so leicht an uns selbst, beispielsweise an unseren Zweifeln und an unseren Ängsten. Achtsamkeit kann dabei helfen, Ziele zu finden, Neues zu wagen und umzusetzen. Wie, liest du hier.

 

Was Achtsamkeit bedeutet

Achtsamkeit ist ein Begriff, der ursprünglich aus dem Buddhismus kommt. Er ist eng verknüpft mit der Praxis des Meditierens. In den letzten Jahren gibt es im Westen einen Trend, diese Aspekte aus dem kulturellen Kontext des Buddhismus herauszulösen und als ein eigenständiges Konzept zu etablieren. Dies geschieht vor allem unter dem Stichwort MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction). MBSR hat zum Ziel, die Stressbewältigung zu fördern und den Menschen so insgesamt ausgeglichener und harmonischer zu machen. Das Konzept wurde auf Basis von Studien entwickelt, die zeigten, dass Meditieren nachweisbare positive neurologische Effekte hat und unter anderem bei Depressionen und Angststörungen wirkt, aber auch hilft, stressfrei zu leben und zu mehr Gelassenheit und Lebensfreude zu finden.

 

Neue Ziele finden und mit Achtsamkeit realisieren

Vielleicht fragst du dich nun, was achtsam leben mit deiner persönlichen Entwicklung zu tun hat und wie es dir helfen kann, erfolgreich Neues zu wagen. Das ist im Grunde ganz einfach erklärt: Was uns beim Wagnis des Neuen oder dem Erfolg oft im Weg steht, sind unsere Emotionen. Das kann Wut darüber sein, wieder etwas nicht geschafft zu haben. Es können aber auch Selbstzweifel sein: Kann ich das überhaupt? Manchmal geben wir uns auch Tagträumen hin, in denen wir unsere Ziele längst erreicht haben – und vernachlässigen dabei das aktive Tun, das Umsetzen. Alle diese Emotionen können mit Achtsamkeitsübungen und Meditation gewissermaßen „in Schach gehalten“ werden. Du entwickelst eine innere Klarheit über die Dinge, wie sie sind, ohne sie zu bewerten. So bist du viel handlungsfähiger!

 

Löse negative Emotionen auf mit Achtsamkeitstraining

Atemübungen und Meditation helfen, solche negativen Emotionen loszulassen. Emotionen, die wir haben, beobachten wir gleichmütig und lassen sie vorbeiziehen. Dabei ist es essentiell, mit seiner Aufmerksamkeit stets im Hier und Jetzt zu bleiben. Es geht bei einer Meditation nicht darum, irgendwo still zu sitzen und „an nichts“ zu denken, wie ein gängiges Vorurteil lautet. Vielmehr sollen die Gedanken kommen – aber sie sollen nicht festgehalten, sondern einfach nur „wertfrei“ beobachtet werden.

Stell‘ dir beispielsweise vor, dir tut dein linker Zeh weh. In der Achtsamkeitspraxis wirst du lernen, diesen Schmerz wahrzunehmen und zu betrachten, ohne ihn als negativ zu bewerten oder zu wollen, dass er verschwindet. Je weiter du in deiner Achtsamkeitspraxis fortschreitest, desto mehr wirst du merken, dass der Schmerz gerade dann wie von selbst verschwindet.

 

Erreiche dein Ziel Schritt für Schritt mit Achtsamkeitsübungen

Wenn du mit der Meditation und Achtsamkeitsübungen anfängst, wirst Du erst einmal üben, überhaupt zu meditieren. Unter anderem helfen verschiedene Atemübungen dabei, Achtsamkeit zu lernen und den Einstieg in die Meditationspraxis zu finden. Schnell wirst du dann merken, wie du Schritt für Schritt ein entspanntes Leben entwickelst – und wie sich deine Erfahrungen aus der Meditation auch auf andere Lebenslagen ausdehnen. Dann wird dein Leben in allen Lebensbereichen deutlich entspannter. Das wird dir helfen, auch Zweifel und Ängste zu überwinden, die dich am Realisieren neuer Herausforderungen hindern. Nicht, indem du dir sagst: „Diese Ängste muss ich überwinden!“, sondern indem du sagst: „Oh, ich habe Angst vorm Scheitern – das ist okay, das wird vergehen.“

Vielleicht klingt das erst einmal unglaublich. Du möchtest dich selbst davon überzeugen? Einen guten Einstieg in das Thema bietet dir Maren Schneiders Buch „Achtsamkeit für Einsteiger“. Probiere es doch einfach einmal aus.

 

 

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