Fühl dich reich und werde reich: Das Geheimnis der Fülle

Meditation & Achtsamkeit

Heute möchten wir gleich zur Sache kommen: Es gibt in der Welt Unsummen von Geld und es ist genug für alle da, auch für dich. Genauso wie wir uns an der kühlen Berührung erfreuen, wenn wir eine Hand ins Wasser tauchen, können wir den Reichtum genießen und den Überfluss wahrnehmen. Und genauso, wie ein vor sich hin rieselnder Bach irgendwann ins Meer fließt, trägt uns die Fülle ganz selbstverständlich zu einem größeren Vermögen. Du brauchst dich nur dafür zu öffnen.

 

Wie fühlst du dich, wenn du Geld ausgibst?

Vielleicht kennst du das Gefühl: Du gehst einkaufen und hast ein schlechtes Gewissen, weil du dir einen schönen Pullover kaufst, ein schickes Auto oder das neueste Handy. Das ist nicht das Prinzip der Fülle. Fülle bedeutet, sich in dem Moment, da man Geld ausgibt, dessen überaus bewusst zu sein, was man hat, und es zu genießen! Das ist der einfachste und effizienteste Weg, um Reichtum zu erlangen.

 

Welche Glaubenssätze hast du in Bezug auf Geld?

Normalerweise überkommt uns ein Gefühl von »Das ist überteuert«, »Das ist verschwenderisch«, »Ist es in Ordnung, das zu kaufen?«, oder: »Das kann ich mir nicht leisten«. Kennst auch du diese Selbstgespräche, während du vor einem Schaufenster stehst und ein wunderschönes Kleid betrachtest oder eine Kette siehst? Anstatt dich in diesen Gedanken des Mangels zu verlieren, konzentriere dich lieber immer wieder auf das, was du hast. Betrachte die Besitztümer, die du in dem Moment bei dir trägst, während du dort stehst – und lass das Gefühl der Fülle zu, welches sich einstellt, wenn du dich daran erfreust. Das ist das Gefühl der Fülle: ein tiefes Gefühl der Freude, des Reichseins und der Dankbarkeit, das dich von Kopf bis Fuß erfüllt. 

 

Fülle bedeutet, unseren Fokus von dem, was uns fehlt, auf das zu verlagern, was wir haben.
Redaktion

Stell dir die Fülle vor

Wenn du dir etwas Schönes kaufst, wirst du wahrscheinlich das Geld dafür auf dem Konto haben, oder? Wie wär’s also, wenn du dir in dem Moment, da du dir ein Paar tolle Schuhe kaufst, vorstellst, dass du jede Menge Geld auf dem Konto hast. Was passiert? Wahrscheinlich wirst du bei der Vorstellung lächeln und dich sowohl an dem Geld auf deinem Konto erfreuen als auch an den Schuhen. Wenn du mit einem solchen Bewusstsein einkaufen gehst, wirst du das Handy, das dir so unerschwinglich teuer erschien, in einem ganz anderen Licht sehen. Und wahrscheinlich wirst du es dann auch viel lieber benutzen. 

Stell dir also nicht vor, dass dein Geld zu wenig ist, sondern mach dir bewusst, dass du genug Geld hast, um es dir leisten zu können. Aus der Sicht der Fülle auf die Dinge zu schauen, die du hast, fühlt sich besser an, als wenn du durch die Brille des Mangels darauf schaust.

Versuche es doch einmal mit dem Standpunkt, dass du so viel verdienst, dass du das neue Handy sogar verdient hast. Es steht dir aus dem Prinzip der Fülle zu. Dann würdest du dir deswegen auch nicht die geringsten Sorgen machen. Schließlich hast du genug Geld. Möglicherweise würde auch das Gegenteil passieren: Du würdest dich gut fühlen, weil dieses Handy der Beweis dafür wäre, dass du Geld hast.
 

Wie du Fülle sofort praktizieren kannst

Vielleicht fragst du dich jetzt, wie man die Fülle noch bewusster praktizieren kann. Wenn du spürst, was du hast, bedeutet das, sich bewusst zu sein, dass du Geld hast. Freue dich über das Geld, das in deinem Portemonnaie ist. Konzentriere dich dabei auf das Hier und Jetzt. Die Fülle muss in ebendiesem Moment beginnen. Es handelt sich dabei nicht um die Zukunft, sondern um die Gegenwart. Deine Gedanken sollten immer nur um das Geld kreisen, das du gerade tatsächlich hast. 

Und nun nimm dir einen Moment Zeit, sehe dich um und betrachte, was dich gerade umgibt. Wie sind all diese schönen Dinge in deinen Besitz gekommen? Die Fülle zu praktizieren bedeutet, zu fühlen, dass du Geld hast, und in diesem Gefühl solltest du dich verankern. Dieses Gefühl lässt sich auch mit Gegenständen verbinden. Du hast sie gekauft, weil du Geld hast. Du besitzt Geld, mit dem du dir solche Dinge leisten kannst. Vielleicht trinkst du gerade eine Tasse Cappuccino oder einen köstlichen grünen Tee, während du diese Zeilen liest. Du besitzt genug Geld, um dir den Kaffee oder Tee leisten zu können, den du gerade trinkst.

Schau dich um und betrachte die Dinge, die du dir geleistet hast. Und sprich ruhig aus, dass du sie dir leisten konntest. Wie fühlt es sich an? Fühlst du dich dann reicher? Und bist du möglicherweise auch gewissermaßen stolz? Wenn dies so ist, hast du soeben die Fülle praktiziert.

 

Verändere deine Wahrnehmung der Welt.
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Den Schalter umlegen: Vom Mangel in die Fülle

In dem Augenblick, in dem dein Fokus von dem, was du nicht hast, zu dem wechselt, was du hast – so wie du beim Auto von einem Gang in den nächsten schaltest –, sieht die Welt gleich ganz anders aus. Stell dir also vor, du legst einen Schalter um. Bislang hattest du den Schalter jedes Mal, wenn du Geld ausgegeben hast, auf „Nicht genug Geld“ stehen. Dementsprechend warst du von negativen Gefühlen erfüllt. Es gab keinen Raum für die Gefühle der Fülle. Aber jetzt, da du auf Fülle umgeschaltet hast, nimmst du ganz selbstverständlich mehr positive Gefühle wahr. Du wirst erstaunt sein, was für eine Veränderung dieser Wechsel mit sich bringt.

Und mache dir immer bewusst: In dieser Welt können wir nichts so wahrnehmen, wie es ist. Vielmehr erkennen wir die Welt, wie wir sie wahrnehmen. Stell dir das wie eine Phase vor, in der du etwas unbedingt haben wolltest: nimm als Beispiel weiße Turnschuhe. Mit einem Mal siehst du überall weiße Turnschuhe. 
Genau so wird es sein, wenn du auf das achtest, was du hast. Auch dann wirst du die Welt anders wahrnehmen. Sich von der Frequenz „Nicht genug Geld“ hin zur Fülle zu bewegen, wird deine Wahrnehmung der Welt verändern.

 

Du kannst gleich beginnen

Tatsächlich ist es aber nicht so einfach, seinen Fokus zu ändern. Es ist nicht leicht, Stereotype loszuwerden und Wahrnehmungen, die sich verfestigt haben, neu auszurichten.
Dennoch kannst du sofort mit dem Praktizieren der Fülle beginnen. Fange mit etwas Kleinem an. So kannst du deinen Fokus am schnellsten und effizientesten verändern. Praktiziere die Fülle immer dann, wenn du Geld ausgibst. Analysiere dein Empfinden, und nach und nach wirst du immer mehr positive Gefühle wahrnehmen.
 

Warum gibst du Geld aus? Weil es dich mit Freude erfüllt und dir wichtig ist?
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Der Unterschied zwischen Fülle und Verschwendung

Was du jedoch unterscheiden können solltest, ist der Unterschied zwischen Fülle und Verschwendung: Eine meiner Freundinnen ist Marketing-Managerin in einem Kosmetik-Unternehmen und lässt ihr ganzes Geld beim Shoppen, als gäbe es kein Morgen. Sie kauft teure Taschen, Klamotten, Schuhe und anderes. Manchmal kauft sie Handtaschen, deren Preis ihr Monatsgehalt deutlich übersteigen. Nachdem sie das Geld ausgegeben hat, jammert sie, sie habe Angst vor ihrer nächsten Kreditkartenabrechnung. 

Sie ist also mit Angst und Sorge erfüllt, wenn sie ihr Geld ausgibt. Das hat nichts mit Fülle zu tun. Die Motivation des Konsums und die Gefühle dabei sind entscheidend: Kaufst du Dinge, weil du damit anderen gefallen möchtest oder weil du damit Gefühle wie Ängste oder Sorgen betäuben möchtest? Bedauerst du den Kauf danach womöglich noch? Oder kaufst du etwas, weil es dich mit Freude erfüllt und du zum Beispiel mit der neuen Kamera deiner Fotografie-Leidenschaft nachgehen kannst?

Achtest du darauf, was du wirklich möchtest, distanzierst du dich unweigerlich von verschwenderischen oder prahlerischen Anschaffungen. Reichtum fließt ebenso selbstverständlich, wie wenn du dich von einer Welle tragen lässt. Dazu musst du nur im Boot bleiben, das im Wasser schwimmt; du musst noch nicht einmal rudern.

 

Und mal ganz ehrlich: Wenn du dich umschaust, und all die schönen Kleinigkeiten genießt, die du besitzt, dann wirst du dich doch schon bald sehr reich fühlen – und möglicherweise erkennen, dass du sowieso schon mehr als genug hast. Bedenke dabei auch, dass Geld allein nicht glücklich machen kann
 

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