Motivation finden

Meditation & Achtsamkeit

Motivation finden: So überlistest du den inneren Schweinehund

Manchmal ist man einfach so voller Tatendrang und manchmal fällt es furchtbar schwer, sich zu motivieren. Die Psychologie beschäftigt sich schon lange mit diesem Thema und hat eine Menge Tricks gefunden, um den inneren Schweinehund zu überwinden. Das sind die besten Tipps für bessere Selbstmotivation:

 

Leg die Aufgabe genau fest

Je klarer dir ist, was genau du erledigen willst, umso einfacher ist es auch, dich wirklich an die Arbeit zu machen. Wenn du deine Aufgabe zu schwammig formuliert hast, wirkt alles oft viel komplizierter, als es ist. Außerdem hat das genaue Formulieren noch einen weiteren Vorteil: Du kannst dir in diesem Zusammenhang überlegen, ob die Aufgabe überhaupt getan werden muss. Manchmal kommt mangelnde Motivation nämlich daher, dass wir uns an eine Aufgabe machen wollen, die eigentlich gar nicht so wichtig ist, die geändert werden muss oder die jemand anders tun sollte.

 

Schaffe dir innere Bilder zur Motivation

Bevor du mit einer Arbeit beginnst, nimm dir einige Augenblicke Zeit, um dich darauf einzustimmen. Schließe die Augen und stelle dir vor, wie du zügig und mit Freude deine Aufgabe erledigst. Male dir vor allem den Moment der Vollendung in allen Facetten aus. Je lebhafter du dir die Situation vorstellst, umso besser. Nach dieser kleinen Übung wird es dir sicher viel leichter fallen, dich an die Arbeit zu machen.

 

Lass dich inspirieren

Manchmal braucht es nur den richtigen Impuls, um wieder in die Aufgabe zu finden. Schau dich doch mal im Netz nach Videos zur Motivation um, da wirst du jede Menge finden. Oder du hängst dir Bilder und Sprüche auf, die dich motivieren. Vielleicht legst du auch ein eigenes Fotoalbum für diesen Zweck an, das du dir dann bei Bedarf anschauen kannst. Aber Vorsicht: Nicht stundenlang Bilder suchen, sondern nach einer kurzen Inspirationsauszeit wieder zur eigentlichen Aufgabe zurückkehren!

 

Überprüfe deine Emotionen

Wenn es dir bei einem bestimmten Thema immer wieder sehr schwer fällt, dich zu motivieren, solltest du die Gründe dafür erforschen. Vielleicht sperrt sich etwas in dir, weil du Prüfungsangst hast oder fürchtest, dass du die Aufgabe gar nicht schaffst? Wenn ein solcher Grund vorliegt, kannst du ihn vielleicht direkt angehen und so dein Motivationsproblem lösen. Und selbst wenn nicht: Den Grund zu kennen, kann dir die Sache schon deutlich leichter machen.

 

Arbeite an deinem Zeitmanagement

Manchmal braucht es nur eine ungünstige Zeitplanung, um die Motivation so richtig zu vermiesen. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn eine Aufgabe erst in weiter Ferne erledigt werden muss. Viele Menschen finden Deadlines hilfreich, und diese kannst du dir auch künstlich schaffen: Teile deine Aufgaben in einzelne Teilaufgaben ein und notiere dir in deinem Kalender, bis wann du diese erledigt haben willst. Nimm diese Termine genauso wichtig wie eine Deadline von außen.

 

Belohne dich

Wenn du deine Ziele erreicht hast, solltest du dir eine Belohnung gönnen. Überlege dir schon vorher, wie diese aussehen soll: Vielleicht gönnst du dir ein Buch, einen Blumenstrauß oder eine Massage? Oder du nimmst dir einfach mal wieder die Zeit für einen ausgiebigen Lesenachmittag? Lege genau fest, wie deine Belohnung aussehen soll und was du leisten musst, um sie dir zu gönnen. Das schafft zusätzliche Motivation.

 

Mach Pausen

Manchmal hilft einfach alles nichts und die Motivation bleibt aus. Macht nichts, einen schlechten Tag hat jeder mal. In einem solchen Fall solltest du allerdings die Konsequenz ziehen und – wenn möglich – auch wirklich Pause machen. Wende dich einer ganz anderen Aufgabe zu oder nimm dir frei und unternimm etwas, das dir gut tut. Nach einer kreativen Pause sieht die Sache sicher schon ganz anders aus.

 

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