Joggen und glücklich sein - wie fange ich an? Wie motiviere ich mich?

Leben & Balance

Glücklich durch Jogging? So funktioniert der Einstieg!

Passionierte Läufer sprechen immer wieder davon: das berühmte Glücksgefühl, das sich am Ende einer Laufsession einstellt. Außerdem hilft Joggen dabei, das Ziel eines schlanken und straffen Körpers zu erreichen. Doch all diese positiven Effekte brauchen dauerhafte Aktivität und zunächst einmal erst den gelungenen Einstieg ins Laufen. Wie fange ich an zu joggen? Und wie überwinde ich immer wieder meinen Schweinehund für eine erneute Runde durch den Wald oder um den See? Der folgende Ratgeber gibt dir sieben wertvolle Motivationstipps.

 

1. Hol dir den schönsten Laufschuh, den du findest!

„Ich will doch erst einmal herausfinden, ob mir Laufen überhaupt Spaß macht!“ Dieses Argument hemmt oft dabei, nach einer bewussten Entscheidung für das Joggen dann auch einen konsequenten Anfang zu machen. Mach es dir etwas einfacher: Belohne dich schon für die Entscheidung mit einem Paar trendiger Laufschuhe oder modischer Laufbekleidung, die dich jeden Tag an dein neues Hobby erinnern soll. Und außerdem hast du ja jetzt schon Geld in dein neues Hobby gesteckt – da wäre es doch schade, jetzt nicht loszulegen, oder?

 

2. Welche Laufpartner wünschst du dir?

Manche Läufer genießen die Ruhe allein, andere laufen lieber zu zweit. Die Gemeinschaft ist ideal, weil du Anstrengung vielleicht weniger wahrnimmst und dich ein fest vereinbarter Termin davon abhält, auf der Couch zu bleiben. Also schnapp dir die beste Freundin, deinen fitten Freund oder den quirligen Nachbarshund und entdeckt zusammen neue Laufrunden in eurer Gegend!

 

3. Deine persönliche Laufrunde ins Glück

Wo soll es denn hingehen? Damit ist jetzt nicht dein persönlicher Lebensweg gemeint, sondern die Laufstrecke, die für deine individuellen Bedürfnisse am besten geeignet ist. Such dir ganz bewusst die perfekte Route aus. Für manche ist das die idyllische Strecke durch den duftenden Wald oder am malerischen Flussufer entlang, für den anderen der geteerte Weg für ein effektives Tempotraining. Was gefällt dir am besten?

 

4. Wo stehen deine Erfolge?

Wenn es darum geht, persönliches Training zu dokumentieren, werden oft Trainingspläne angesprochen. Natürlich ist Planung eine wertvolle Hilfe, wenn du dich ganz gezielt steigern willst. Aber auch ein liebevoll geführtes Trainingstagebuch motiviert gerade dich als Laufanfänger. Schreib hinein, wenn du das erste Mal am Tag nach dem Training keinen heftigen Muskelkater mehr hattest oder wenn du deine Runde um den See in weniger als 30 Minuten geschafft hast.

 

5. Schlechtes Wetter ist keine Ausrede!

Regen, Schnee oder klirrende Kälte? Passionierte Läufer reagieren auf extremes Wetter einfach mit den passenden Laufklamotten. Doch es geht auch anders: In vielen Fitnessstudios hast du die Möglichkeit zu einem Schnuppertraining oder für ein Tagesticket. Nutze diese attraktiven Angebote, schwing dich aufs Laufband und belohne dich nach einem knackigen Intervalltraining mit einem erholsamen Gang in die Sauna.

 

6. Abwechslung pur ist angesagt!

Du glaubst, dass Laufen langweilig ist? Dann gestalte es dir nach deinen Wünschen abwechslungsreich. Heute die chillige Runde um den See, morgen das fordernde Intervalltraining auf der Bahn. Oder mal der ausgedehnte Lauf für deine Grundlagenausdauer, mal kurze und knackigen Einheiten für Beine und Po. Werde zum kreativen Gestalter deines ganz persönlichen Laufglücks!

 

7. Zeig allen, was du kannst!

Die regelmäßigen Laufstrecken, die deine Work-Life-Balance spürbar aufpeppen, reichen dir nicht mehr? Dann steht es dir selbst frei, dich mehr herauszufordern und dich mit anderen zu messen oder deine Laufkünste vor einem breiten Publikum zu präsentieren. Wenn du dir einen Marathon oder Triathlon über die Olympiadistanz nicht zutraust, tut es auch ein kleiner Volkslauf für den Anfang.

Wichtig: Laufen ist kein Selbstzweck. Es gibt Tage, an denen du dich lieber mit einer Tasse Tee aufs Sofa verkrümeln möchtest? Kein Problem! Gönn dir deine persönlichen Auszeiten, um am nächsten Tag wieder motiviert in deine gewohnte Laufrunde zu starten.

Die positiven Wirkungen des Joggens kommen mit der Zeit, um dann aber dauerhaft zu bleiben. Daran rüttelt auch eine kleine Auszeit nichts. Im Gegenteil: Mit jedem weiteren Tag wirst du spüren, dass es dir immer mehr ein Bedürfnis wird, deine Laufschuhe überzustreifen!

 

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