Zuckerfrei - Ein Leben ohne Zucker

Gesundheit & Ernährung

Mehr Vitalität und Lebensfreude durch Zuckerverzicht

Ein Leben ohne Zucker ist ein Leben ohne Spaß? Falsch gedacht. Auch, wenn es erst einmal hart wirkt: Die Umstellung auf eine zuckerfreie Ernährung ist problemlos möglich. Dadurch schonst du in erster Linie deine Gesundheit, gönnst dir aber auch eine effektive Diät. Um zuckerfrei leben zu können, sind Informationen über Lebensmittel ohne Zucker sowie eine ordentliche Portion Disziplin aber unerlässlich. Du suchst den passenden Zeitpunkt? Wie wäre es zum Beispiel mit der Fastenzeit? Und wenn die noch zu weit weg ist, gibt es immer diesen einen perfekten Zeitpunkt: Nämlich genau jetzt!

 

Welche Rolle spielt Zucker in deiner Ernährung?

Zucker ist süß und lecker – das weiß nicht nur unser Bauch, sondern auch unser Gehirn: Er dient – gerne in Form von Schokolade – auch als Belohnung. Mit einer so süßen Zuwendung schüttet das Hirn dann Serotonin aus: ein Glückshormon. Dieser Effekt ist jedoch nicht von langer Dauer und löst erneutes Verlangen aus. Mangelt es also an Serotonin, entstehen auch Zuckergelüste. Doch Zucker kann nicht nur belohnen: Heißhunger und – im schlimmsten Fall – eine Zuckersucht, sind die Folge. Zucker ist aber dennoch nicht gleich Zucker. Vom raffinierten, weißen Kristall- und Haushaltszucker über den Fruchtzucker verstecken sich die Süßmacher in vielen Lebensmitteln. Oft isst du sie unbewusst und gerätst so in ungesunde Essgewohnheiten.

 

Mögliche Folgen eines übermäßigen Zuckerkonsums

Wenn du noch Argumente brauchst, um deinen Zuckerkonsum einzuschränken, lass dir das auf der Zunge zergehen: Übermäßiger Zuckerkonsum kann über einen längeren Zeitraum eine Vielzahl gesundheitlicher Risiken und Schäden verursachen. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes mit den entsprechenden Auswirkungen. Außerdem können Darmprobleme, Blähungen und Völlegefühl sowie Schlafstörungen und Konzentrationsschwächen auftreten. Übrigens: Auch dein Zahnarzt wird mitbekommen, wenn du dem süßen Drang verfällst. Es ist also wirklich besser, dir das eine oder andere Rezept ohne Zucker anzuschauen und auszuprobieren.

 

Zucker unbewusst konsumieren muss nicht sein

Hast du dich schon gefragt, was du da täglich isst und wie es hergestellt wurde? Denn die meisten Lebensmittel, die du verzehrst, wurden zuvor verarbeitet – und dass hier Zucker beigemengt wurde, ist nicht unwahrscheinlich. Der Zuckergehalt ist manchmal weder zu sehen noch fällt er geschmacklich auf. Grund genug, sich einmal damit zu beschäftigen, bei welchen Lebensmitteln du genauer hinschauen solltest. Hier eine kleine Auswahl:

• Wurst

• Ketchup

• Cornflakes

• Fruchtsaft

• Müsli

• Fruchtjoghurt

• Eistee

Ein kleiner Tipp: Schau auf die Inhaltsangaben auf den Verpackungen. Das wird dir manches Mal die Augen öffnen. Genügen dir die Informationen nicht? Dann findest du sicherlich mehr im Internet.

 

Zuckerersatzstoffe: natürlich und künstlich

Neben dem „normalen Zucker“, gibt es noch künstliche Süßstoffe. Diese werden immer häufiger verwendet, um vermeintlich zuckerfreie Lebensmittel anzubieten. Zuckerfreie Süßigkeiten wie zuckerfreie Schokolade sind daher gerne mit künstlichen Ersatzstoffen versehen. Forschungsergebnisse lassen allerdings nach wie vor die Frage ungeklärt, ob diese Zuckeralternative wirklich gesünder ist. Wenn du sichergehen willst, greifst du deshalb auf Produkte aus der Natur zurück. Dazu zählen:

• Honig

• Stevia

• Yacon Sirup

• Agavendicksaft (mit einem niedrigen glykämischen Index, jedoch hohem Fruktoseanteil)

Einige dieser Naturprodukte sind sehr nährstoffhaltig und bieten daher eine tolle Ergänzung für deinen täglichen Speiseplan.

 

Zuckerverzicht: Du kannst das auch

Raffinierter Zucker ist verzichtbar – besonders, wenn du ein paar Tipps beherzigst. Der Heißhungergefahr kannst du am besten damit begegnen, indem du durch eine ballaststoffreiche Ernährung einen möglichst konstanten Blutzuckerspiegel gewährleistest. In der Nacht wird außerdem das Sättigungshormon Leptin ausgeschüttet. Durch ausreichenden Schlaf kannst du dafür sorgen, dass am Folgetag kein erhöhtes Hungergefühl auftritt. Nach einer anfänglichen Umstellung, die etwas Disziplin und Mühe bei der Nahrungsmittelauswahl erfordert, gelingt eine alltagstaugliche Ernährung ohne Zuckerkonsum. Süßes Obst mit Fruchtzucker ist dabei eine optimale Unterstützung. Getrocknete Pflaumen und Feigen werden mit der Zeit vollständig ausgezuckert. Um den Veränderungsprozess hilfreich strukturieren zu können, solltest du ein Ernährungsprotokoll führen. Ansonsten: Sei ganz entspannt. Solltest du noch unbewusst versteckte Zuckeranteile konsumieren, ändert es nichts daran, dass du mit deiner Umstellung auf eine zuckerfreie Ernährung eine richtig gute Entscheidung getroffen hast. Mögliche Rückfälle kannst du mit diesem Bewusstsein ebenso überwinden und als Erfahrung abhaken.

 

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