Matcha Tee - Das kann er wirklich

Gesunde Ernährung

Wie wird Matcha Tee zubereitet und verwendet?

Matcha Tee bereitest du traditionell mit 1 bis 2 Gramm Teepulver zu, das mit 60 bis 100 ml etwa 80 °C heißem Wasser übergossen und dann mit dem Bambusbesen („Cha-sen“) schaumig geschlagen wird. Du schlägst den Tee locker aus dem Handgelenk bis der Schaum möglichst hoch aufragt und fest ist. Je nach persönlichem Geschmack kannst du deinen Matcha Tee mit mehr oder weniger Wasser beziehungsweise Pulver milder oder kräftiger anrichten. 

Das grüne Teepulver kennst du heute in den verschiedensten Produkten. Es kommt zum Beispiel in Eiscremes, Sorbets, Milchshakes, Fruchtsaftgetränken, Joghurts, Keksen und anderem Gebäck zum Einsatz. Die ursprüngliche Verwendung fand das grüne Teepulver aber vor allem in der streng festgelegten japanischen Teezeremonie, bei der jeder Handgriff aufeinander abgestimmt ist. Obwohl Matcha ursprünglich aus China stammt und dort auch noch speziell in der Provinz Zhejiang produziert wird, ist er seit dem 16. Jahrhundert bis heute weitaus stärker in Japan verbreitet – und hat von dort aus mit dem Bambusbesen im Schlepptau seinen Siegeszug in die ganze Welt angetreten.

 

Für richtigen Matcha findet auch nur das fein gemahlene Blattgewebe, aber nicht die Stängel und Adern den Weg deinen Tee.
Redaktion

Wie erklärt sich die Wirkung von Matcha Tee als Wachmacher medizinisch?

Im Matcha Tee sind nachweislich viele Catechine enthalten, die die Durchblutung fördern. Der Kreislauf wird so auf den Vordermann gebracht und die Müdigkeit verschwindet vorübergehend – ganz ähnlich wie nach einer Tasse starkem Kaffee. 

Die ebenfalls in hohem Maß enthaltenen Carotine wirken als therapeutisch bekannte und bewährte Antioxidantien zellschützend. Nimmst du viel Carotin über längere Zeiträume zu dir unterstützt du damit diversen Studien zufolge auch deine Aufmerksamkeit, Kognition und Wahrnehmung.
Carotine werden im Gewebe wiederum zu Vitamin A umgewandelt, das für Aufbau, Funktion und Wachstum von Haut, Knochen, Schleimhäuten, Blutkörperchen sowie den das Sehen, den Stoffwechsel und das Immunsystem wichtig ist. Das Vitamin B im Matcha Tee stärkt Herz und Muskeln und baut auch Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate ab. 

Auch Vitamin C dient im Körper neben anderen Funktionen vor allem der Fettverbrennung und der Senkung des Blut-Cholesterol-Gehaltes – hier geht es also auch gleich ans Abnehmen. 
All diese Stoffe sind in Matcha enthalten. Du siehst also, dass dir deine persönliche Teezeremonie mehr bringt, als nur Entspannung. 

 

Worauf solltest du beim Kauf und der Lagerung von Matcha Tee achten?

Matcha ist bislang nicht als Marke oder geografisch geschützt und deshalb in qualitativ unterschiedlichen Varianten im Handel oder online erhältlich. Bei originalem Matcha handelt es sich jedoch um einen bestimmten grünen Tee namens „Tencha“, dessen Blätter einige Wochen vor der Ernte mit lichtundurchlässigen Netzen beschattet werden. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe eher erhalten und werden nicht von der starken Sonne reduziert. So kommen sie am besten bis zu dir nach Hause und zeigen dir ihre Wirkung für eine gesunde Ernährung und Gewichtsreduktion.

Für richtigen Matcha findet auch nur das fein gemahlene Blattgewebe, aber nicht die Stängel und Adern den Weg deinen Tee. Das auf diese Weise produzierte Pulver hat wegen des hohen Ausschusses natürlich auch einen höheren Preis. Da Matcha auch in Europa immer populärer wird, ist hier aber mittlerweile auch Grünteepulver erhältlich, bei dem das ganze Blatt vermahlen wurde. Diese Art von Matcha ist jedoch weitaus weniger aromatisch und vielschichtig, manche Produkte schmecken dadurch sogar auch etwas herb oder leicht bitter. Für die Weiterverarbeitung in Speisen kannst du solches Pulver zwar schon nutzen, für eine richtige Teezeremonie sollte es aber dann doch das Original sein. Schau auf der Verpackung nach und behalte diese Informationen im Hinterkopf – dann weißt du genau, welches Produkt das Richtige für dich und deinen Körper ist.

 

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