Yoga gegen Rückenschmerzen

Work-Life-Balance

Eine Vielzahl von Faktoren wie Bewegungsmangel, Fehlhaltungen, Übergewicht, Osteoporose, schwache Muskulatur und Verspannungen können zu Rückenschmerzen führen. Auch Stress kann ein Auslöser sein. Denn je stressiger unser Tag ist, desto mehr Spannung kann sich in uns aufbauen. Damit die Blockaden sich nicht aufstauen und zu Krankheiten führen, ist es wichtig Verspannungen täglich abzubauen. 

 

Lastet etwas auf dir?

Außerdem können auch psychische Probleme auf den Rücken gehen – die Betroffenen leiden buchstäblich unter der Last, die sie sich aufgeladen haben oder die auf ihren Schultern liegt. Abhilfe gegen Rückenschmerzen schafft oft eine trainierte Muskulatur. Aber auch lang gehaltene Dehnungen ohne muskuläre Anspannung verschaffen Linderung, da so die große Rückenfaszie von Verklebungen befreit werden kann.  

 

Wenn wir die Leichtigkeit in der Anstrengung und all dem Stress finden, gelingt uns viel mehr - mit weniger Mühe.
Redaktion

Auch unsere Schultern neigen dazu, im Laufe des Tages immer weiter nach vorn zu fallen. Wenn wir unser Leben lang, Tag für Tag, die Schultern hängen lassen, sind wir am Ende ganz bucklig. Wir schrumpfen zusammen, und in unserem Körper entstehen jede Menge vermeidbare Verspannungen. Yoga-Übungen gegen hängende Schultern öffnen den Brustkorb und bringen die Schultern wieder nach hinten und unten, dort wo sie hingehören. 

Mache folgende Yoga-Übungen gegen Rückschmerzen regelmäßig und wenn möglich täglich, um deine Schmerzen zu lindern und vorzubeugen.

 

Kind-Stellung

Komme sanft auf alle viere. Lass dich mit entspannten Hüften auf die Fersen nieder. Leg die Stirn auf dem Boden ab und atme tief in den Rücken. Bleib so für die Dauer von fünf tiefen, langen Atemzügen.

Yoga gegen Rückenschmerzen

Kind-Stellung mit Drehung 

Fädle nun den linken Arm unter dem rechten Arm durch, so dass deine linke Schulter und die linke Seite deines Gesichts auf dem Boden aufliegen. Bleib so für die Dauer von fünf tiefen, langen Atemzügen. Wechsle dann die Seite. 

Yoga gegen Rückenschmerzen: Faszien dehnen

Rückenfaszienstretch

Setz dich mit lang gestreckten Beinen auf den Boden und halte dabei die Füße geschlossen. Beug dich nach vorn, der Rücken ist lang und leicht gerundet. Lass dich nach vorn sinken, die Nase zum Knie, ohne dich nach unten zu ziehen. Wenn du mit deiner Nase nicht zu den Knien kommst ist das kein Problem. Leg dann gerne zur Hilfe ein oder mehrere große Kissen auf die Beine. Bleib so für die Dauer von zehn langen, tiefen Atemzügen und lass alles los.
 

Yoga gegen Rückenschmerzen

Vorwärtsbeuge im Stehen mit Schulteröffner

Stell dich bequem hin, die Füße ein paar Zentimeter auseinander. Atme tief ein. Beim Ausatmen klappst du den Oberkörper sanft nach vorn über die Beine. Verschränke die Hände hinter dir und lass die Arme über den Rücken nach vorne fallen. Wenn du ein Ziehen in den hinteren Oberschenkeln spürst, geh leicht in die Knie und leg den Bauch auf den Oberschenkeln ab. Komm mit jedem Ausatmen tiefer in die Stellung. Lass die Atemzüge beim Ausatmen etwas länger werden als beim Einatmen. Das sorgt dafür, dass der Körper sich öffnet und der Geist ruhiger wird. Bleib so für die Dauer von fünf langen, tiefen Atemzügen. 

Rückenstreckung mit leichter Öffnung 

Löse in der Vorwärtsbeuge die Hände und führe sie zum Boden. Drück die Fingerspitzen der linken Hand ein paar Zentimeter vor deinen Füßen auf. Lass das linke Knie locker und öffne deinen Rumpf zur Rechten, indem du den rechten Arm gerade über die Schulter nach oben streckst. Schieb gleichzeitig das Steißbein nach hinten und den Scheitel nach vorn. Bleib so für die Dauer von drei langen, tiefen Atemzügen. Wechsle dann die Seite. 

 

Anspannungen zu bewältigen bedeutet nicht unbedingt, sie völlig loszuwerden. Es wird immer Spannungen geben. Wie wir damit umgehen, wie wir damit zurechtkommen, darauf kommt es im Leben an. Wenn wir die Leichtigkeit in der Anstrengung und all dem Stress finden, gelingt uns viel mehr - mit weniger Mühe. 

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