So befreit dich Entrümpeln

Work-Life-Balance

Weißt du, wie viele Dinge sich in deinem Besitz befinden? Kluge Köpfe haben ermittelt, dass es bei einem Mitteleuropäer um die 10.000 Stück sind. Tendenz steigend! Von A wie Auto bis Z wie Zombiemaske häufen sich die notwendigen Dinge und die überflüssigen Teile scheinbar wie von selbst an. Ganz gleich, ob du eine Loslasserin, eine Sammlerin, ein Glückspilz oder eine Verwalterin bist: Das Entrümpeln richtet deine Work-Life-Balance neu aus. 

 

Bist du eine konsequente Loslasserin?

Es ist unbestritten: Entrümpeln befreit. Es schafft mehr Raum für Körper und Geist. Beim Aussortieren und Entrümpeln wirft man gleichzeitig physischen und psychischen Ballast ab. Der neu gewonnene Raum lässt sich wunderbar mit neuen Inhalten füllen. Wenn du ohnehin eine Loslasserin bist, hast du die wachsende Lust am Entrümpeln bereits entdeckt. Und du wirst es immer wieder tun! Du genießt den unvergleichlich schönen Augenblick, in dem die Stehrumchen das Haus verlassen. Dann weht ein frischer Wind durch die entrümpelten Räume und wunderbare Glücksgefühle machen sich breit.

 

Bist du eine ambitionierte Sammlerin? 

Ein echtes Sammlerherz beschleichen beim Entrümpeln eher ambivalente Gefühle. Obwohl auch die Sammlerin um die Notwendigkeit des Entrümpelns weiß, fällt es ihr außerordentlich schwer. Sie trennt sich ungern von den Trophäen ihrer Leidenschaft. Deren raum- und besitzergreifende Ansprüche hat sie stets still akzeptiert. Zum Entrümpeln bringen sie vorzugsweise Situationen wie ein erforderlicher Umzug oder der willkommene Zuzug neuer Bewohner. Ändern sich die persönlichen Lebensumstände einer Sammlerin, kann sie lächelnd Ballast abwerfen.

 

Bist du ein kurzentschlossener Glückspilz?

Zählst du zu den Glückspilzen, die von Zeit zu Zeit entrümpeln? Glückspilze tun dies auf eine spielerische Art. Sie gehen mal mit schwerem und mal mit leichtem Gepäck durchs Leben. Ihr Wesen ist von flexibler Natur. Weil sie um die Last von Hab und Gut wissen, trauert ihr messerscharfer Verstand den Dingen nicht nach. Das Ausmisten geht ihnen leicht von der Hand. Mistet ein Glückspilz aus, findet er ganz beiläufig Langvermisstes. Am Ende des Entrümpelns ist die Seele befreit. Neue Ideen sprudeln wie von selbst. Jede Entrümplungsaktion ist ein Neustart. Die vielen kleinen Nebeneffekte versüßen dem Glückspilz die Sache ungemein. 

 

Bist du eine akribische Verwalterin?

Die Verwalterin tickt ganz ähnlich wie die Sammlerin. Sie hat ihren Besitz im Griff und ihre Gedanken unter Kontrolle. Und trotzdem kommt auch für sie der Tag, an dem sie gründlich ausmisten will. Die Kapazität der wunderbaren Ordnungssysteme ist schlichtweg ausgeschöpft. Alles, was da in großartiger Übersichtlichkeit noch dazu platzsparend verstaut lagert, muss auf den Prüfstand seiner Besitzerin. Ihr Vorgehen ist klar strukturiert. Sie beherrscht das Trennen und das Loslassen. Ist die Arbeit getan, belohnt sie sich mit einer neuen Ordnung. Davon hat die Verwalterin schon lange geträumt. 

Ganz gleich wie deine Ausgangssituation ist: Jeder hat beim Aufräumen und Entsorgen seine eigenen Regeln und Tricks. Vielleicht hilft dir beim Abschied von den überflüssigen Dingen das Bild eines aufsteigenden Heißluftballons, der nahezu schwerelos über eine Landschaft gleitet? Er hat dem Ballast ade gesagt und schwebt erleichtert neuen Abenteuern entgegen. Oder tröstet dich der Gedanke, dass andere an deinem einstigen Besitz Freude haben oder sogar Nutzen daraus ziehen? Verschenken und verkaufen sind wunderbare Alternativen, um die aussortierten Dinge loszuwerden. Was du einst heiß begehrt hast und heute nicht mehr benötigst, macht nun andere glücklich.

 

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