Motivation in der Arbeit wieder finden

Work-Life-Balance

Du liebst deinen Beruf und packst all dein Wissen und deine Energie in ihn hinein? Und dennoch beschleicht dich manchmal ein beunruhigendes Gefühl: Machen sich da nicht immer öfter Zweifel und Leere breit, wenn du dein Privatleben gegen dein Arbeitsengagement stellst? Denkst du dir immer wieder: Ich mag nicht mehr? Keine Angst: Du musst nicht gleich dein gesamtes Leben in Frage stellen, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Aber ab und zu darfst du deine Work-Life-Balance durchaus kritisch betrachten, um deine Arbeitsmotivation zu stützen oder auch wiederzufinden. Kleine Korrekturen schaffen Abhilfe, aber auch große Veränderungen solltest du dabei generell nicht ausschließen.

 

Arbeitsmotivation in einer besonders glücklichen Ausgangslage

Selbst die absoluten Glückspilze, die einem Neigungsberuf nachgehen, kommen mitunter ins Grübeln. Einerseits dürfen sie ihre Brötchen mit Dingen und Aktivitäten verdienen, die ihnen lieb und wichtig sind. Andererseits sind auch sie nicht gegen Widerstände, Zeitmangel und Burn-out gefeit. Du wolltest immer mit Kindern arbeiten? Und nun frisst dich deine Berufung förmlich auf? Oder hast du bereits auf Autopilot umgeschaltet? Das bringt dir ein wenig Abstand und ein kleines Zeitbudget. Atme durch und tritt einen Schritt zurück: Deine Arbeitsmotivation ist eine Schwester der Work-Life-Balance.

 

Mal angenommen, du fühlst dich wie in einem falschen Film ...

... dann überlege dir, wie es richtig wäre. Was würde sich besser anfühlen? Was müsste sich für dich ändern, damit die du wieder Balance finden kannst? Und vor allem auch: Was nimmst du mit auf deine Reise zum nächsten Job? Die Antwort hier lautet nämlich immer: Zunächst nimmst du dich selbst mit. Dich, deine Fähigkeiten, deine Ziele und deine Persönlichkeit. Deshalb musst du auch zuallererst schauen, ob einer dieser Aspekte beigetragen hat, dich aus der Bahn zu werfen. Ganz wichtig: Sei absolut ehrlich mit dir selbst. 
Der nächste Schritt: Mach dir bewusst, dass alle deine Entscheidungen auf drei Optionen hinauslaufen:

  • Take it!
  • Change it!
  • Leave it!

Bevor du einen Neustart wagst, schau dir diese drei Möglichkeiten ganz genau an. Kannst du deine Situation akzeptieren, weil du sie nur manchmal als unzulänglich empfindest? Dann intensiviere deine Anstrengungen; hier heißt es: Eigeninitiative zeigen. 

Kannst du mit einer kleineren Veränderung innerhalb der Situation etwas ändern? Dann aktiviere deine Fähigkeiten und Reserven: Denk positiv! Veränderungen verlangen Mut und Motivation gleichermaßen. Du musst nicht das große Ganze auf einmal verändern. Setze eher auf die kleinen Aufgaben, die wie der stete Tropfen den Stein höhlen.

Wenn die Umstände aber in Gänze deine Arbeitsmotivation knebeln, deuten die Zeichen einen Jobwechsel an. Sieh dich um, auf dem Markt der Möglichkeiten. Wäge ab und fälle die längst ausstehende Entscheidung. Auch hilft dir dabei eine große Portion aus dem weit unterschätzten Reservoir „positiv denken“. Die Option „Leave it“ kann sehr befreiend sein und deine Work-Life-Balance wieder in Ordnung bringen.

 

Wie du deine Gedanken ordnen kannst und Entscheidungen triffst

Es sind die kleinen Aufgaben und Dinge, die besonders hilfreich sind. Eine Analyse deiner aktuellen Situation kannst du mit wenigen Tipps selbst managen. Du kennst die Mittel längst und bringst sie einfach mal zu Papier:

  1. 1.    Geh auf Distanz zu deiner Situation und dem Grad deiner Arbeitsmotivation
  2. 2.    Mach eine Stärke-Schwächen-Bilanz (SWAT)
  3. 3.    Schreib einen Tagesplan (IST-Zustand)
  4. 4.    Schreib einen Wunschplan (SOLL-Zustand)
  5. 5.    Beachte den Faktor Zeit: Bis wann muss sich etwas geändert haben? 
  6. 6.    Beachte den Faktor Zufriedenheit: Wie sieht der Ideal-Zustand am Ende aus?

Es liegt letztlich in deiner Hand, ein erfülltes Leben zu führen. Sei mutig bei der Durchsetzung deiner Ziele und hol dir so deine Arbeitsmotivation zurück!

 

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