Die Bucket List: So schiebst du nichts mehr auf

Work-Life-Balance

Ob sie Bucket List oder To-do-Liste, Wunschliste oder Lebensplan genannt wird, die Rede ist immer von der gleichen Sache: einer Liste mit den eigenen Zielen und Plänen für die Zukunft. Jeder Mensch hat unterschiedliche Wünsche und Träume und viele tragen sie nur im Kopf mit sich herum. Da kann es schnell passieren, dass einige Pläne in Vergessenheit geraten und ein klarer Plan fehlt. Eine Bucket List hilft dir dabei, deine eigenen Ziele immer im Blick zu haben und dadurch den Spaß am Leben zu maximieren. Auf diese Weise trägt die Liste auch dazu bei, die eigene Work-Life-Balance zu verbessern.

 

Was ist eine Bucket List und warum ist sie nützlich?

Es handelt sich hierbei um eine Liste, auf der du alle deine persönlichen Ziele niederschreibst. Ob die Liste als Dokument am Computer verfasst oder per Hand geschrieben wird, spielt zunächst keine Rolle. Neben der Formulierung der Ziele hast du auch die Möglichkeit, dir ein Datum für die Erreichung des Ziels zu setzen oder direkt aufzuschreiben, warum dir dieses Ziel besonders wichtig ist. Praktisch an solchen To-do-Listen ist, dass dadurch keine Zielsetzung und kein Plan mehr in Vergessenheit geraten. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn es sich um langfristige Ziele handelt oder die Veränderung des Lebens erst in der Zukunft stattfinden soll. Gleichzeitig hilft die Liste dabei, dass du nichts mehr aufschiebst und stattdessen konsequent an der Verwirklichung arbeitest.

 

So legst du deine persönliche Bucket List an

Wenn du nichts aufschieben und in deinem Leben etwas verändern möchtest, ist genau der richtige Zeitpunkt gekommen, um deine eigene Bucket List anzulegen. Zunächst kannst du beim Brainstorming deine Ziele sammeln und kurz notieren. Dabei sollten alle Bereiche des Lebens berücksichtigt werden. In einem zweiten Schritt formulierst du die Ziele aus und bringst sie in Form einer übersichtlichen Liste zu Papier. Ein klarer Plan hilft anschließend dabei, die einzelnen Listenpunkte anzugehen und sie dann nach und nach abzuhaken. Natürlich ist eine solche Bucket List nicht in Stein gemeißelt und kann ständig angepasst oder um neue Punkte ergänzt werden.

 

Formuliere deine Ziele präzise

Wichtig beim Erstellen einer Bucket List ist, dass alle Ziele so präzise wie möglich formuliert werden. „Ich möchte abnehmen“ ist ein sehr vages Ziel und daher nur schwer zu erreichen. Hier ist es besser, den Plan konkret zu formulieren: „Ich möchte bis Ende des Jahres sieben Kilogramm abnehmen.“ Durch die präzise Formulierung hast du dein Ziel besser vor Augen und kannst es in Etappen einteilen. Ist der erste Schritt gemacht, sollte eine Belohnung als Motivation stattfinden. Beim oben genannten Ziel kann das zum Beispiel der Kauf eines neuen Kleidungsstücks sein. Hilfreich ist es auch, direkt ein Datum zu jedem gesteckten Ziel zu notieren. Statt „Ich möchte eine Weltreise machen“ heißt es dann: „Ich möchte 2020 für sechs Monate auf Weltreise gehen.“

 

Eine Priorisierung schafft Überblick über deine Ziele

Da das Leben unglaublich facettenreich ist, haben die meisten Menschen eine ganze Reihe von Träumen und Plänen. Eine Bucket List ist daher schnell mehr als eine Seite lang. Damit du den Überblick nicht verlierst, ist eine Priorisierung der Themen sinnvoll. Hierzu können die wichtigsten Ziele in Rot markiert werden, etwas weniger wichtige Pläne in Gelb und alle anderen in Grün. Wer nicht mit Farben arbeiten möchte, nummeriert die einzelnen Punkte der Liste einfach anhand ihrer Wichtigkeit durch. Für eine langfristige Veränderung des Lebens ist es außerdem hilfreich, die verschiedenen Träume oder Pläne in Gruppen aufzuteilen. Hierzu bieten sich beispielsweise folgende Gruppen an:

  • Arbeit und Beruf
  • Gesundheit und Fitness
  • Familie und Freunde
  • Freizeit und Hobbys

Also worauf wartest du noch? Schreibe deine persönliche Bucket List und erlebe selbst wie leicht sich Veränderungen einstellen und du deine Ziele erreichen wirst.

 

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