Slowfood – wie achtsam kochen dich in Balance bringt

Gesunde Ernährung
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Slowfood: Ein Plus für deine Balance durch achtsames Essen und Kochen

Slowfood – Der Name ist Programm. Hinter ihm verbirgt sich eine gleichnamige Organisation, die sich für ein bewusstes, genussvolles Essen aus bevorzugt regionalen Zutaten einsetzt. Ihren Ursprung hat sie in Italien, einem der Länder der Erde, die weltbekannt für ihre Gaumenfreuden sind. Wenn du in den letzten Jahren in Italien Urlaub gemacht hast, wirst du bereits die Slow-Food-Bewegung wahrgenommen haben. Etliche Gastronomen setzen sie mit Freude um, da sie einen gesunden Genuss propagiert und einem aufkommenden Zeitgeist entspricht. „Bewusst genießen“ lautet die Devise.

 

Zusammen am Herd zu stehen, verbindet ungemein. Du kannst daraus ein Ritual mit Freunden und Familie machen.
Redaktion

Wie achtsam isst du?

Die Essensaufnahme hat trotz zahlreicher Kochshows und einer breiten Vielfalt an Restaurants in dieser schnelllebigen Zeit etwas von einem mechanischen Vorgang. Frage dich selbst, wie achtsam du deine Mahlzeiten einnimmst. Beim Slowfood kommt es nicht nur darauf an, eine gesunde Ernährung anzustreben, sondern sich auch bewusst Zeit fürs Essen zu nehmen. Auf diese Weise isst du automatisch weniger, denn jeder Bissen wird genossen. Du entdeckst so eine neue geschmackliche Vielfalt und kannst dich an ungewohnten Geschmackserlebnissen erfreuen. Mit Achtsamkeit eine gesunde Ernährung zu genießen, bedeutet automatisch, das Leben zu entschleunigen und ihm ein Plus an Balance zu verleihen. Dadurch profitierst du auf vielfältige Art: Du wirst entspannter, reduzierst deinen Stress und hast mehr Kraft für die Herausforderungen im Alltag.

 

Selbst kochen: Wann fängst du damit an?

Selbst zu kochen ist eine hervorragende Möglichkeit, um Geld zu sparen und sich nach deinen individuellen Bedürfnissen zu ernähren. Auf diese Weise weißt du genau, was auf deinen Teller kommt und wie es zubereitet wurde. Ein bedeutender Aspekt der Food Philosophie des Slowfoods ist, sich auf biologische, saisonale Produkte aus der Region zu konzentrieren. Es sind Lebensmittel, die nicht aus der Massenproduktion stammen oder gentechnisch manipuliert wurden. Sie besitzen einen starken, natürlichen Eigengeschmack, der deine Gerichte bereichert. Zur Achtsamkeit gehört, sich intensiv mit der Nahrung, ihren Bestandteilen und ihrer Herkunft auseinanderzusetzen. Wie du die Lebensmittel letztlich zubereitest, richtet sich ganz nach deinen Präferenzen. Wenn du am Wochenende viel Zeit hast, kannst du dich ruhig an etwas Aufwendiges wagen. Werktags greifst du auf einfachere und schnellere Gerichte, wie Tomatensoße mit Spaghetti, zurück, die dank des achtsamen Kochens und der achtsamen Lebensmittelauswahl hervorragend munden.

 

Koche gemeinsam mit Freunden und Familie

Zusammen am Herd zu stehen, verbindet ungemein. Du kannst daraus ein Ritual mit Freunden und Familie machen. Jeder bringt seine Ideen ein und zusammen wird sich auf das Kochergebnis gefreut. Zum Slowfood gehört auch, das gekochte Gericht in Ruhe zu verzehren, statt es vor dem Fernseher zu verschlingen. Jeder Bissen lässt sich bewusst wahrnehmen, während sich über Aktuelles und Anstehendes unterhalten wird. Slowfood ist damit eine Möglichkeit, um persönliche Beziehungen zu festigen und auszubauen. Wie du siehst, lohnt es sich aus vielfältiger Hinsicht, sich mit dem Slowfood näher zu beschäftigen. Es öffnet dir neue Perspektiven und bringt dir eine geschmackliche Vielfalt nahe, die dein Leben bereichert.

 

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